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Diese Seite beschäftigt sich mit der Vorbereitung auf die kommende Krise in materieller Form |
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Neu 2010-08-23:
[20:15] Nachricht von unserem Inserenten Rainforest Investment aus Panama:
Finca Bayano
Es war immer schon gut, nicht zu wissen was in der Zukunft geschieht. Denn würden wir es wissen, würden wir alle verrückt, weil wir wüssten, wie es um uns steht. Daher kann das System nur noch solange funktionieren, wie die Masse schläft. Kommt die Masse aber in Bewegung, ist es zu spät. Daher dauert es hoffentlich noch eine Weile, dass uns - die wir uns vorbereiten - noch ein wenig mehr Zeit gegönnt ist. Wenn es zwei Jahre sind, würde uns das schon weiterhelfen.
Wir - die Firma rainforest-invest - entwickeln seit Anfang dieses Jahres ein weltweit einzigartiges Projekt für Überlebenswillige. Etwa 100 Menschen, die ähnlich denken wir, können auf der Finca Bayano wohnen. Ökodörfer gibt es auf der ganzen Welt, aber die Finca Bayano unterscheidet sich dadurch, dass zukünftige Bewohner die Möglichkeit haben, erst dann auf die Finca zu ziehen, wenn sie glauben, dass der Zeitpunkt gekommen ist, Europa verlassen zu müssen. Unsere Kunden erwerben ein Grundstück, das bis zum Tag ihres Einzugs von unserer Firma rainforest-invest bewirtschaftet wird. Ihnen bleibt so die Möglichkeit, sich zu organisieren, Geld zu sparen und sich bestmöglich auf das vorzubereiten, was uns aller Wahrscheinlichkeit nach erwartet. Bei ihrer Ankunft ist das Haus fertig, die Nutztiere stehen auf der Weide und im Garten wächst Obst und Gemüse.
Wer glaubt erkannt zu haben, dass die Krise gewaltige Auswirkungen auf uns haben wird, der sollte sich vorbereiten. Wie, wo und ob man sich vorbereitet, ist eine Frage der persönlichen Einstellung und der wirtschaftlichen Möglichkeiten. Manche bauen Bunker und bewaffnen sich. Aber das geht vielen verständlicherweise zu weit. Wer will schon im Bunker aus der Dose und ohne Sonne leben? Dann lieber garnicht leben...? Wenn es da nicht die Möglichkeit gäbe, irgendwo anders zu leben beziehungsweise zu überleben. Dieses Irgendwo heißt Panama.
Kommen Sie auf unsere Webseite: www.2012.com.pa und danach nach Panama.
Für alle, die es in Europa nicht mehr aushalten. Und nicht vergessen: Spanisch lernen und Due Diligence machen!
Neu 2010-08-15:
[11:30] Vorbereitung? Bei Stromausfall friert und stinkt die Republik
Neu 2010-08-14:
[11:00] Selbstversorger-Seminar, sogar schon im öffentlichen Fernsehen - warum wohl? Gemüseanbau aus erster Hand
Neu 2010-08-06:
[20:45] Leserzuschrift-DE - den Kleingartenfreaks sei angemerkt:
für die Versorgung EINER Person mit Getreide, Kartoffeln, Gemüse etc. werden 2500-3000 qm benötigt. Von Fachkenntnissen einmal zu schweigen.
Wenn sich also eine Fam. mit 3-4 Pers. einen Hektar teilt - woher nehmen - dann ist auf Neudeutsch ein "all-year-round full-time job for everybody".
Dann dienen alle der Landwirtschaft - Host mi ?!
Stellen Sie sich also besser gut mit einem Landhändler und/oder Müller.
Dazu gehört : sofort aufhören, über "Feldarbeit" zu lästern !!
Der Autor ist ein Dr., der gerne Feldarbeit macht - daher kennt er sich aus.
[18:00] Leserzuschrift - Eine andere Art der Krisenvorbereitung!
Zwei bis drei Familien und meine werden demnächst auf einen Selbstversorger und Handwerker Bauernhof auf einem Dorf umziehen.
Wir werden dort eine Holz und Metallwerkstatt einrichten und auch Garten und Landwirtschaft betreiben.
Und da das Dorf zwar abgelegen aber doch zentral zwischen zwei größeren Stätten liegt werden wir auch unsere Dienstleistungen auf verschiedenen Gebieten anbieten.
Einer ist Landwirt und versteht was von Traktoren und Landwirtschaftlichen Geräten, außerdem ist er ein guter Organisator.
Einer ist Gärtner und Landschaftsbauer und versteht was von Kleintierzucht.
Ich bin Alllrounder in Metall Holz und Kunststoff, und verstehe etwas von Heizungs- und Kachelofenbau, vom Schmieden und kenne mich auch auf etlichen anderen Handwerklichen Gebieten gut aus. Unsere Frauen verstehen auch einiges von dem, was die Großmutter noch wusste.
Und wenn die Krise kommt: werden wir Maschinen und Geräte Reparieren die heute noch weggeworfen und verschrottet werden. Werden Leute Beraten und Ratschläge geben wie man einen Ziergarten effektiv in einen Nutzgarten umwandelt usw.
Wie man auch alternativ ohne Strom und Öl an warmes Wasser kommt und Heizen kann.
Es gibt noch viele Sachen aus unserem Erfahungs und Wissensschatz, aber das würde bei weitem den Rahmen hier sprengen.
Noch ein paar Worte an die wenn und aber Fraktion: klar, so ein Projekt geht nicht von heute auf morgen es muss erst reifen und die Menschen sollten schon einigermaßen die gleichen Ansichten und Einstellungen haben, es wird natürlich auch bei uns Unstimmigkeiten und Reibereien geben, die gibt es ja auch in jeder Familie, aber mit ein wenig gutem Willen sind auch diese zu meistern!
Auch hat jede Familie seine eigene Wohnung, man muss sich also nicht ständig auf der Pelle sitzen, sogar der Bürgermeister des Ortes hat uns schon jede erdenkliche Unterstützung zugesagt.
Sehr gut!
Neu 2010-08-01:
[14:45] Auch eine Form von "Krisenvorbereitung": Rettungsanker Zweitpass
Noch ist es ruhig in Europa. Doch das EU-Gebilde kann jederzeit kippen und sich in eine Diktatur verwandeln. Zur Vorsorge wird deshalb ein Zweitpass immer unentbehrlicher.
Das ist natürlich etwas für Leute mit genügend mobilem Vermögen, die im Ernstfall bereit sind, abzuhauen. Das Problem ist: welche Staat wird dann noch stabil genug sein, so dass sich dessen Staatsbürgerschaft rentiert?
Neu 2010-07-30:
[16:45] Leserzuschrift-DE - persönliche Eigenschaften:
Das allerwichtigste zur Krisenvorsorge sind persönliche Eigenschaften und die guten alten Tugenden. Man kann blöd sein, aber man muss sich zu helfen wissen! Man darf keine zwei linke Hände haben, sonst nützen all die schönen Werkzeuge gar nichts. Sehr wertvoll, wenn man eine gute Frau hat, die noch kochen und nähen kann und die dir im Winter warme Socken strickt! So eine Supertussy mit roten Lippen und langen Fingernägeln nutz da wenig und man muss sie nur durchfuttern!
Da kann doch kommen was da will, was hätten denn unsere Großeltern vor und nach 1918 und 1945 gemacht? Die wußten sich zu helfen, auch wenn alles was sie hatten nichts war. Aber wie hier immer gepredigt, wird natürlich physischer Goldbesitz das Wichtigste überhaupt sein. Dumm für den, der keins hat. Jeder hatte genug Zeit, sich welches zuzulegen und wenns noch so wenig gewesen wär und deshalb werde ich in der wahren Krise die erst noch kommt in dieser Hinsicht kein Mitleid haben.
[13:00] Leserzuschrift-DE: Krisen-Checkliste für Heimwerker und Hausbesitzer:
Anbei für interessierte hartgeld.com – Leser eine Aufstellung sinnvoller Heimwerker-Ausstattung. Diese richtet sich an handwerklich begabte Haus- und Grundbesitzer ( das meiste dürfte bei Eigenheimbesitzern schon vorhanden sein, die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wer in einer Mietwohnung lebt, braucht natürlich vieles nicht ):
1. kleiner Hammer, großer Hammer, Feustel und Vorschlaghammer
2. Nagelsortiment von klein bis zum Zimmermannsnagel ( „Ratzenschwanz“, mind. 18 cm )
für Anwendungen außen mit Wasserkontakt unbedingt verzinkte Nägel kaufen
3. Schlagbohrmaschine ca. 500 Watt, bei Arbeiten in Beton auch 1000 Watt
4. Bohrersortiment für Holz, Stein und Metall, ideal von 3 mm – 10 mm
wer viel mit Holz bauen will, bitte lange Balkenbohrer ( 30 cm ) nicht vergessen
5. kleiner Akkuschrauber, ideal für alle Arbeiten im Haus oder beim Möbelaufbau, neue Geräte idealerweise mit Li-Ion Technik ( Bosch IXO oder ähnl. )
6. Dübel-Sortiment mit passenden Schrauben, 4 – 6 – 8 mm reicht für die meisten Anwendungen aus
7. Holzschrauben-Sortiment je nach Bedart, ideal von Länge 30 – 80 mm. Toll arbeiten kann mit mit Torx-Aufnahmen, hier können große Kräfte übertragen werden, und man rutscht nicht mehr ab. Wer in Holz nicht vorbohren will, der kann Holzschrauben mit Schneidgewinde verwenden, sind aber teurer.
8. Flex klein ( für Trenn/Schleifscheiben 125 mm ) ideal mit Drehzahlregulierung
9. Flex groß ( für Trenn/Schleifscheiben 230 mm )
für beide Geräte hochwertige Trennscheiben für Stein und Metall bevorraten
für die kleine Flex habe ich noch einen runden Schleifteller für Haft-Schleifscheiben, ideal zum Abschleifen von Möbel, Türen etc. Auch am Auto verwendbar für Entrostungen. 3 Körnungen, also grob mittel fein bevorraten
10. ein Bit-Sortiment für alle gängigen Schraubenköpfe
11. ein Ratschenkoffer mit Universalnuß für alle üblich großen Schraubenköpfe
12. Händsägen in versch. Größen, mit Ersatzsägeblättern
13. Handkreissäge 1200 Watt mit wenigstens 2 Hartmetall-Sägeblättern
14. großes Stemmeisen und mittelgroßes Nageleisen
15. verschiedene Metall-Winkel und Verbindungslaschen
16. WD 40-Spray ( Kontaktspray )
17. Halogen-Strahler 500 Watt
18. zwei Metall-Unterstellböcke, klappbar
19. Kabeltrommel, 20 – 30 m, und einfaches Verlängerungskabel, 15m, wasserfest
20. Sackkarre und Schubkarren ( wichtig ist bei Luftreifen ein Autoventil )
21. Pinsel-Set je nach Bedarf
22. doppelseitiges Klebeband
23. Stahlwolle und Ako-Pads für Schleif- und Reinigungsarbeiten
24. diverse Schraubzwingen
25. Aluminium-Leiter, ausziehbar und normale Haushaltsleiter, klappbar
26. Zangen Sortiment ( normale Kneifzange bis zur Wasserpumpenzange )
27. Teppich-Messer mit Wechselklingen
28. Kabelbinder-Sortiment
29. Klebstoff-Sortiment ( Uhu, Pattex, Holzleim etc. )
30. Dachpappe und Dichtmasse zur Dachabdichtung
31. Heißluftpistole und Heißklebepistole mit Ersatzstiften ( auf lange Verarbeitungsfähigkeit achten )
32. Metermaß, Maurerbleistifte, Kreide, Isolierband
33. mehrere Plastik-Baueimer 20 Liter und große Mörtelkübel
34. Maschendrahtzaun in Rollen, grün beschichtet, je nach Bedarf
35. Sortiment mit 6-Kant-Schrauben, passenden Muttern und Unterlegscheiben
36. robuste Abdeckplanen, verschiedene Größen, ideal ehem. LKW-Planen
37. Kanthölzer und sägerauhe Bretter je nach Bedarf
38. Sortiment Inbus-Schlüssel und normale Maulschlüssel
39. großer Kübel 20 Liter Fassadenfarbe weiss, geht auch für innen
40. Schraubendreher-Sortiment incl. Phasenprüfer
41. 2 kg Pulverfeuerlöscher
42. für Brennholz-Selbermacher: Hackstock, Motorsäge, Dreh-Spaltkeil, Universalaxt 1250-1500g, Spalthammer minimum 3000g, bei Motorsägeneinsatz unbedingt Schnittschutzhose verwenden!
Danke!
Neu 2010-07-29:
[16:00] Leserkommentar - Kleingartenparzelle ist NICHT sicher:
betreffs des Artikels zur Kleingartenparzelle möchte ich als jahrelanger Bewirtschafter einer solchen ein paar Anmerkungen ergänzen:
Es gibt hinsichtlich der Kleingartenparzellen zwei unterschiedliche Formen:
- eine Parzelle im Kleingartenverein mit Satzungsregeln und rechtlichen Vorschriften
- ein Freizeitgarten ohne Vereinsvorschriften zur freien Gestaltung und Bewirtschaftung
Als Inhaber eines 1000² Meter großen Freizeitgartens möchte ich die romantische Vorstellung des Selbstversorgertums fix relativieren.
Selbst bei optimalem Ertrag.kann die Obst- und Gemüse-Ernte die Ernährung nur ergänzen, niemals aber komplett als alleinige Grundlage dienen.
Zudem ist der Ertrag durch Schädlingsbefall und Witterung sehr ungewiss. Aber immerhin: selbst ein geringer Ertrag ist besser als gar keiner.
Und diese Ernte "muss" man sich mit sogenannten "Besuchern" teilen, die nächtens über den Zaum steigen und sich bedienen.
Nein, da hilft kein Stacheldraht, keine Alarmanlage, regelmäßige Anwesenheit - alles bereits ohne Erfolg probiert.
Selbst in Friedenszeiten wird regelmäßig die solide Gartenhütte aufgebrochen.
In Krisenzeiten erinnern sich die umliegenden Einwohner an die Gärten und werden diese bei Hunger in Scharen plündern.
Und sich mit dem hungrigen Mob anzulegen geht für den Gartenbesitzer sehr ungesund aus.
Mein Fazit: in der Krise ist ein Gemüse- und Obstgarten ein Magnet für hungernde und gewalttätige Gruppen, man bringt sich damit in ernsthafte Gefahr.
Nach dem II. Weltkrieg diente die Laubenpieperei tatsächlich der Zusatzversorgung, nur scheint mir damals die Moral eine andere gewesen zu sein.
[15:30] Leserkommentar-DE - Klima - Kleingarten & mehr:
Mit Interesse habe ich den Bericht von Robert Klima gelesen, dazu möchte ich folgendes anmerken. Aus jedem freien Platz rund ums Haus und mit Ausrichtung Ost bis West, kann ich etwas Nützliches gestalten. Die Nordseite eignet sich zur Anlage eines Kompostplatzes und damit sind wir bei einem Thema, welches im Bericht von Robert Klima keine Beachtung findet, denn ohne guten Boden entwickelt sich kein Gartenleben. Heute wird vielerorts alles entsorgt, entweder über die Biotonne oder über Grüngutsammelstellen. Dabei sind Rasenschnitt, Kaffeesatz und sonstige biologischen Abfälle, die in einem normalen Haushalt tagtäglich anfallen, der Grundstock für fruchtbare Erde. Dazu brauche ich keine teuren Geräte und Tipps zur Anlage und Bereitung gibt es gratis im Internet. Guter Boden ist die primäre Voraussetzung für gesunden und überdurchschnittlichen Ertrag im Garten und damit kann man zu jeder Zeit beginnen.
Auch ein kleines Grundstück kann man so optimieren, dass Gartenfrüchte direkt vor der Haustür angebaut werden können. Dazu eignen sich Hochbeete sehr gut. Mit etwas kesseldruckimprägniertem Holz – kein Muss hält jedoch länger – ist sehr schnell ein praktisches und dekoratives Gartenbeet angelegt. Die Maße des Beetes werden individuell dem verfügbaren Platz angepasst. Die Erträge liegen über denen, die man im normalen Garten erzielt. Die Gartenarbeit macht dazu noch Spaß, weil die Fläche sehr kompakt ist und die Arbeitshöhe etwa 60 cm beträgt. Praktische Tipps findet man im Internet oder in guten Gartenbüchern.
Natürlich kann man sich mit Auswanderung, Ackerland und Schrebergarten beschäftigen, davor sollte man jedoch sämtliche Optimierungen die in unmittelbarer Nähe der eigenen Wohnung vorgenommen werden können erst einmal ausloten. Unsere Eltern und Großeltern sind ja in den schlechten Zeiten auch nicht abgehauen, sondern haben versucht das Beste aus der vorherrschenden Situation zu gestalten. Dieses Durchhalten war doch unbestritten der Grundstock dafür, dass wir lange Zeit ein unbeschwertes Leben führen durften. Daher kann ich über manche Panikzuschriften, mit Vorschlägen die nicht für die breite Masse geeignet und umsetzbar sind, nur den Kopf schütteln.
Noch einmal: diese Einträge sollen Anregungen bieten. Man muss nicht alles perfekt machen, etwa zu lernen, mit Pferden zu ackern. Das sollen andere tun.
Die Wirtschaftsgeschichte zeigt: wer in solchen Krisensituationen genügend vom richtigen Geld hat, kann alles kaufen. Denn der Mangel daran, ist der grösste Mangel in solchen Situationen. Wer etwa nach 1945 in Deutschland Dollars oder Franken hatte, konnte alles kaufen was erhältlich war, sogar von der Besatzungsmacht abgezweigten Bohnenkaffee. Nur hatte fast niemand solches Geld.
Neu 2010-07-28:
[11:30] Leserkommentar zu "Bauernhof im Osten":
zu den „Aussteiger-Immobilien auf dem Land für 5000 Euro mit riesigem Grundstück“ mal ein paar Bemerkungen:
Selbst wenn Papi sich zum Umzug in die Einöde entschließt, das Donnerwetter vom Mami wird furchtbar sein, wenn sie sieht, wo sie und ihre Sprößlinge in Zukunft leben sollen. Vom polierten Granit mit Fußbodenheizung auf gestampften Lehmboden, von der Zentralheizung zum Holzofen und von der Wasserleitung zum Ziebrunen. Solche Pläne funktionieren wohl nur bei Junggesellen. Und wenn dann im Winter morgens im Innenraum die gleiche Temperatur herrscht wie draußen, dann ist ganz schnell Ende mit lustig. Ob Mami den eigenen Kopf oder den der verwöhnten Prinzen und Prinzessinen mit 3 Grad kaltem Wasser aus der Gießkanne wäscht? Von wegen morgens warm duschen und warmes Zahnputzwasser gurgeln.
Die Abrißkosten bzw. Renovierungskosten bei solchen Buden stehen in keinem Verhältnis zum Nutzwert.
Von Altlasten oder Ansprüchen Dritter ganz abgesehen.
Jedem sollte klar sein, daß solche Häuser abbruchreif sind ( von wegen „wenn das Dach dicht ist und die Heizung funktioniert“ – dies ist eben NICHT der Fall! Daher sind sie ja auch so billig. Das ist ählich wie ein Porsche Turbo für 5000 Euro, der angeblich keinen Rost hat, keine Kilometer auf dem Tacho und der Turbolader funktioniert – auch das gibt es NICHT!
Und so ganz frei ist man ( derzeit ) in der Prärie auch nicht vor staatlicher Überwachung:
1. Wer Hausbrunnen betreibt, muß diese mindestens einmal jährlich von einer zugelassenen Stelle ( Labor für Wasseranalyse ) auf verschiedenste Parameter untersuchen lassen, bei uns derzeit ca. 95 Euro pro Jahr. Alle 4 Jahr Großuntersuchung, ca. 250 Euro. Die Ergebnisse werden direkt vom Labor ans Gesundheitsamt weitergeleitet. Bei unzulässigen Werten kommt ein böser Brief vom Amt, mit Aufforderung Abhilfe zu schaffen ( Einbau einer Wasseraufbereitungsanlage etc. – kostet Tausende Euros....)
Wenn Sie dann alternativ an die gemeindliche Wasserleitung anschließen, dann können Sie gleich 10000 Euro oder mehr berappen. Dann zahlen Sie aber auch Wassergeld und werden für künftige Sanierungen finanziell herangezogen.
2. Das Abwasser muß mindestens mit einer Dreikammer-Klärgrube aufgefangen werden, bis spätestens 2014 muß zusätzlich eine biologische Nachreinigungsstufe integriert werden. Falls nicht vorhanden, was bei den Billigimmobilien der Fall sein dürfte, dann nochmal 10000 Euro für die Abwasserbehandlung berappen. Bei öffentlichem Kanal siehe oben.
Da wollen also die Städter aufs Land, und natürlich als Selbstversorger Tiere halten oder gar züchten. Was fressen eigentlich Rinder, Schweine, Ziegen oder Gänse? Ob das alle wissen? Wieviel Futter muß man bevorraten? Wo kommt das Futter überhaupt her – selbst angebaut? Schon mal Gras-Silage für Rinder angelegt? Welche Saaten müssen wann ausgebracht werden, in welchem Verhältnis, welcher Dünger, woher kommt das Saatgut überhaupt? Ob unsere Städter da noch den Durchblick haben? Wohl kaum. Wer gar einen richtigen Bauernhof bewirtschaften will, wird sich wundern, was landwirtschaftliche Geräte und Maschinen kosten. Selbst für gebrauchte Geräte ist da ein kleines Vermögen notwendig.
Vielleicht auch mal einen Rehbock schießen? – Da wird Euch der Jagdpächter aber flottmachen............
Und der Holzvorrat für mehrere Jahre? Schon mal mit Vorschlaghammer und Spaltkeil einen 60 cm – Stamm auf ofenfertige Größe gespalten? 20 Ster sind ein Mindesvorrat, dazu Trockenzeit von wenigstens 1 Jahr, besser 2 Jahre. Wer keinen eigenen Wald besitzt, muß demnach zukaufen. Was ist, wenn keiner der Waldbesitzer etwas hergibt, auch nicht gegen Gold? Dann wird es eng bzw. kalt!
Kurzum: die „Südtiroler-Blockhütten-Romantik“ bringt bestimmt 99 % der Selbstversorger-Aspiranten zur Verzweiflung. Selbst die hartgesottenen Mount Everest-Bergsteiger machen es sich gerne im gemütlichen Haus bequem, obwohl die es wohl tatsächlich mental und körperlich aushalten würden.
Also: Vorräge anlegen – ja, Tauschgegenstände bereithalten – ja, Gold – ja, aber bloß nicht solche Aussteiger-Romantik für Leute, die noch nie einen Hammer in der Hand gehalten haben und noch nie eine Winternacht in einer ungeheizten und unisolierten Bude verbracht haben.
Was man alles übersehen kann...vielen Dank für die Due Diligence!
[13:15] Leserkommentar-AT dazu:
das ist Deutschland wie es leibt und lebt ... man macht sich bereits VORHER sämtliche Gedanken WAS alles passieren könnte ... und bleibt beim alten Trott von Charme und den "Sitten" (beim Umgang mit Behörden) hierzulande können diese Leute wohl nur träumen ... ALLES geht wenn man will)
wie heisst es so schön: wenn 10 Deutsche eine amtliche Aufforderung erhalten, in der sie zum springen aus dem Fenster aufgefordert werden, springen 8 ...
in diesem Sinne, gute Nacht Deutschland (war einige Jahre dort zugegen)
Aber wenn es richtig kracht, wird man vermutlich auch in Deutschland nicht mehr nach diesen Bescheinigungen fragen. Die weiteren Punkte aus der obrigen Zuschrift gelten weiterhin.
[13:15] Leserkommentar-CH dazu:
Man muss ja nicht unbedingt einen ganzen Bauernhof mit Tierhaltung betreiben und mit der Zeit lernt man auch das ein und andere. Aber es ist sicher so, dass viele Städter zu doof sind einen Salatsetzling in die Erde zu drücken. Also: wer klein anfängt kommt gross raus und nicht umgekehrt. Mit EM wird man Futter kaufen können.
[14:45] Leserzuschrift-DE - Probelauf machen:
Bezüglich der Vorsorge als Selbstversorger kann ich jedem nur empfehlen einen Probelauf durchzuführen. Da wird sich ganz schnell die Spreu vom Weizen trennen. Wir stellen schon seit 2 Jahren sukzessive auf Selbstversorgung um und können Fehler machen, wo man sich Fehler leisten kann. Ich kann auch allen Lesern versichern, dass ohne Geld , ohne persönlichen Einsatz und vor allem Interesse an der Landwirtschaft die Sache niemals läuft. Ich selbst bin schuldenfrei,habe einen „normalen“ Beruf, aber besitze 12 ha Land, einen entsprechenden kleinen Hof, 2 Pferde, Schafe, Ziegen , Gänse, Hühner, die entsprechenden Geräte und 4 Jahresgehälter in Gold. Das ist zwar eine gute Voraussetzung, aber auch noch kein Garantieschein !!
[14:45] Leserzuschrift-AT - "Stadtmenschen":
Als Förster und Jäger erlebe ich die erstaunlichten Dinge mit Stadtmenschen, also solchen, die nur ausnahmsweise ihren Fuß vom Asphalt nehmen.
Wenn ich Kindergruppen durch den Wald führe, fällt mir auf, dass sehr viele schon bei kleinsten Unebenheiten straucheln, sogar hinfallen.
Wenn ich die Aufgabe gebe, sich den Rückweg zu merken, und die Kinder dann zu gegebener Zeit frage, in welche Richtung wir gehen müssen, wird mit den Fingern in alle Richtungen gezeigt. Die, die in die richtige Richtung zeigen, raten fast alle, oder können ihre Entscheidung nicht begründen.
Selbst Jäger, vor die Aufgabe gestellt, ein selbst erlegtes Stück Wild aufzuschneiden, um die Eingeweide zu entfernen (ich lasse hier die Jägersprache weg), übergeben sich dabei manchmal, oder täuschen vor, Ihnen ginge es momentan nicht so gut, ob ich das nicht für sie machen könne.
Es ist ein Wunder, wenn Kinder oder Erwachsene häufige Tier- und Pflanzenarten halbwegs richtig benennen können, will sagen, hier liegen überhaupt keine Voraussetzungen vor, überhaupt mit dem Gedanken zu spielen, ein Leben außerhalb der Stadt zu wagen. Diese Leute würden schon nach Tagen schreiend die Abgeschiedenheit verlassen. Ich kenne da genügend Beispiele. Ich selbst habe lange in ausgesprochenen Wildnisgebieten gelebt , in denen man für Wochen keine Menschenseele zu Gesicht bekam.
Ich kann jedem Menschen, der nicht wirklich die Voraussetzungen für ein Leben unter einfachsten Bedingungen mitbringt, nur raten, sich auf die Krise folgendermaßen vorzubereiten:
1. Raus aus allem Papier, rein in EM
2. Vorräte für 3 Jahre
3. Fluchtpläne aus der Großstadt oder ins Ausland (aber bitte keine naiven Pläne, sondern solche, die bis ins Detail evaluiert und vorbereitet sind, das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Bitte keine Auswanderung planen mit 5.000 oder 10.000 EURO, MINDESTENS eine Null, besser 2, sollte man dabei dranhängen können).
4. Multikultigebieten schon jetzt den Rücken zuwenden.
5. Politik genau beobachten, ob sich Diktaturen verstärkend etablieren.
6. Sich Gedanken machen, was im Leben WIRKLICH zählt.
[15:00] Leserzuschrift-DE - Zuschussgeschäft:
ich kann das nur bestätigen. Bin selber auf unserem Bauernhof aufgewachsen und kenne das alles zur Genüge.
Ein Bauernhof, bzw. Altbau ist immer ein Zuschussgeschäft. Wir haben allein für Renovierungen und Modernisierungen mehrere hunderttausend Euro ausgegeben. Ein altes Bauernhaus kriegt man im Winter mit Heizung einfach nicht warm. Das einzige, was Effekt bringt, ist ein richtiger alter Ofen, mit Feuer.
Das Aufbereiten des Holzes (wir haben genug Wald und Holz) ist extrem anstrengend und zeitaufwendig. Auch wenn wir privat Traktor, Bagger, Kettensäge, Holzspalter und so weiter da haben. Es ist Arbeit, die nie aufhört.
Oft flucht man darüber, wenngleich es natürlich schon auch sehr viel Spass macht. Egal, welche Jahreszeit: Man muss draussen arbeiten…und zwar nicht mal eben 2 Stunden, sondern ständig.
Wenn man ein Jahr lang mal kein Grass mähen sollte, stehen schon im Jahr darauf 1-2 m. grosse Bäume auf dem Grundstück. Lässt man das 5 Jahre schleifen, kann man nur noch mit grossem Aufwand und schwerer Technik den Ursprungszustand wiederherstellen. Da heisst es dann Bäume fällen, Wurzeln ausbaggern, planieren, neu Grass säen. Bei jedem Sturm fliegen einige Bäume um…die müssen aus dem Wald geholt werden.
Das Thema Feldbau und Nutztierhaltung ist derart diffizil, dass man jahrelange Erfahrung, die meist in den Familien weiter gegeben wurde braucht, um Erfolg zu haben. Ganz abgesehen von den unerträglichen Regularien und diversen Kassen, in die man einzahlen muss.
Landwirtschaft ist heute überreguliert und High-Tec getrieben. Es ist unmöglich, die Maschinen zu kaufen, so teuer wie die sind. SO gibt es heute Saatmaschinen, die jedes Korn genau positionieren, es gibt Halmverkürzer, diverseste Pflanzenschutz- und Düngemittel.
Alles Arbeit für Spezialisten, von deren Dienstleistung und Verlässlichkeit man abhängig ist. Auch die Gartenarbeit frisst Unmengen an Zeit. Jeden Tag muss Unkraut entfernt werden, alle 2-3 Wocheen muss Grass gemäht werden.
Bitte empfehlen Sie den Städtern, sowas nicht zu machen. Das geht voll in die Hose.
Wer möchte, kann bei mir mal paar Tage Probearbeiten kommen. Wenn er das körperlich durchhält. Er bekommt kostenloses Essen…mehr gibt’s nicht.
[15:00] Leserkommentar - daher ist Südamerika besser:
Eben, deshalb finde ich Südamerika viel besser: keine Regelungen irgendwelcher Art, keine Heizung notwendig, für wenig Geld kann man sich ein schönes Haus bauen lassen, stellt Arbeiter ein, für die Arbeiten und die Produkte, die man anbauen möchte. Den Rest kann man billigst zu guter Qualität einkaufen. Und da es sich nicht um Importprodukte handelt, werden sie auch während der Krise vorhanden sein. Hier wird noch selbst produziert und repariert…
...wenn man Millionär ist und gut Spanisch spricht.
[15:15] Leserkommentar-AT - Bauernhof:
Ich bin ziemlich überrascht, was ich alles lesen muß über das "Bauernhof"-Projekt. Ziemlich extreme Einschätzungen in jede Richtung.
Wie wär's mal mit gesundem Menschenverstand. Außerdem, wenn's nix zu fressen gibt, dann geht man gerne Unkraut jäten, das ist sicher.
Jeder meint, dass grade er, weil er Jäger, Bauer oder sonstwas ist, dass grade seine Sicht total super ist und die anderen alle Idioten sind und wohl umgekehrt ist's genau so. Die Städter haben dann Gold und glauben alle Jäger und Bauern sind Schwachsinnige, oder wie?
Das natürlich der eine oder andere Städter glaubt eine Kuh ist lila und für die Werbung gedacht und Milch ist im Kühlregal von Hr. Albrecht zu finden ...
Aber auch hier wird man in der Krise schnell drauf kommen, dass es sich ein bißchen anders verhält.
Und wenn die Notwendigkeit für's nackte Überleben hoch genug ist, dann bemüht man sich aber zu 100% irgendwie über die Runden zu kommen, da kannst Gift drauf nehmen und Krampen und Schaufel in die Hand.
[15:15] Leserkommentar - Zuschusswirtschaft:
Eben, Landwirtschaft in Deutschland/Österreich ist derart arbeitsaufwendig – ist eher ein teures Hobby. Ernährung in der Krise ist nur dann möglich, wenn man jetzt ein profitables Unternehmen hat, das schon jetzt bestehen kann – inklusive Know-How. selbst dann könnte es sein, dass einem alles gestohlen wird...
Habe selbst eine landwirtschaftliche Ausbildung, aber es rentiert sich nicht in diesem Bereich zu arbeiten. Hie und da per Spaß einmal höchstens…Wissen beruhigt
Es wird sich rentieren, sobald nicht mehr richtig importiert werden kann. Für das Arbeiten hat man dann ja .... man muss sie nur beaufsichtigen.
[17:00] Leserfrage-CH zu "...":
Leserfrage: ... meinen Sie etwa Sklaven ? Das würde doch ein Gold oder Silberbug nie tun. Wir sind dann die gnädigen Herren die für Aufbau und Arbeit stehen !
Ja, soetwas ähnliches, "Sklaven" wird man sie nicht nennen, vielleicht wieder Knechte und Mägde. Nicht vergessen: wer dann das Gold hat, macht die Regeln.
[16:30] Leserzuschrift-MX - Due Dilligence zum Thema Bauernhof- Latein und Suedamerika:
Bemerkung: Lebe in Zentralmexico
1. Nur mit fliessend spanisch
2. Nur mit juristischen Fachkenntnissen – es gibt z.b. in Mexico ein Gesetz, dass nach 5 Jahren ohne persoenl. Praesenz der Grund und Boden WEG ist.
3. Korruption im grossen gibt es ueberall auf der Welt, in Lateinamerika aber auch im kleinen = Es wird beschissen ohne Ende, als Guero (mit weisser Hautfarbe) zahlt man immer mind. 50 % mehr, egal wofuer
4. Ohne einhemische Frau/Mann, welche die Feinheiten kennen, kann man es gleich ganz vergessen
5. Die Infrastruktur ist ueberall nach EURO-Massstaeben eine komplette Katastrophe
6. Im Gegensatz zu den USA findet man in ganz Lateinamerika nicht eine gerade Linie => alles ist schief und nicht durchsystematisiert
7. Keine Aussage kann man fuer voll nehmen => JA ist selten JA, nein noch seltener nein
8. Wirklich billig sind nur Mieten,Lebensmittel, handwerkliche Leistungen, Arzt (also alles zum wirklichen Ueberleben), alles andere kostet in ganz Lateinamerika so viel wie in den USA, teilweise noch mehr
9. Der „Patron“ = Besitzer wird in Lateinamerika immer Beschissen, vor allem von den Mitarbeitern
10. Kontrolle ist 10 mal wichtiger als in Europa
11. Autofahren ist eine Katastrophe, niemand kann eine Geschwindigkeit halten, gebremst wird ohne Grund und ohne funktionierende Bremslichter
12. Das Wetter ist angenehm
13. Die Steuern sind niedrig
14. Die Menschen sind offen
15. Doug Casey versucht Immos in Argentinien zu verkaufen => der Hoax des Jahrzehnts zur Info www.ferfal.blogspot.com , der Mann lebt wirklich dort und nicht auf Tourist wie Doug Casey, im Crash 2001/2002 war auch auf dem Land in Argentinien das totale Chaos angesagt.
Das zerstört die falschen Illusionen potentieller Einwanderer.
Neu 2010-07-27:
[20:00] Leserfrage-DE - Kleines Gehöft im Osten Deutschlands kaufen?
dank Ihrer von mir sehr geschätzten Ratschläge habe ich gut 90% meines Geldes zu Gold verarbeitet und bin froh darüber und irgendwie auch unbeschwerter. Nun denke ich darüber nach, ob es ratsam wäre, im Zuge der Krisenvorsorge im Osten Deutschlands ein kleines Gehöft oder einen kleineren Bauernhof mit genügend Grund und Boden zu kaufen, um in der so sicher wie das Amen in der Kirche kommenden allumfassenden Finanz und System Krise als Selbstversorger überleben zu können. Freilich würde ich mir lieber einen Südtiroler Bergbauernhof zulegen, aber dafür reichts nicht, darum der Osten, dort bekommt man einen zwar heruntergekommenen, aber dennoch bewohnbaren Hof/Haus mit etwa 3000 qm Grund in ländlicher Gegend schon um die 3000.- bis 7000- Euro!
Sicher wohnt es sich da nicht recht komfortabel, aber wenn das Dach dicht ist und man eine Holzheizung für den Winter hat, eventuell eine eigene Wasserversorgung/Brunnen, was solls? Renovieren will ich dann aber auch nur das Nötigste, weil ich mich sehr schwer von meinem Gold trennen könnte und eben diese Sicherheit nicht mehr missen will. Maschinen und Geräte zur Bodenbearbeitung, Handwerkszeug und alles Notwendige und auch nicht Notwendige für eine absolut autarke Selbstversorgung ist reichlich vorhanden, bis auf den Hof halt. Was noch her muss sind Hühner, Hasen/Kaninchen, Federvieh und vielleicht ein Schwein? Und solange ich noch kann, (nicht mehr der Jüngste) will ich natürlich weiterhin konsequent Monat für Monat meinen Goldvorrat aufbessern (kurzfristige Rückschläge schrecken mich nicht) und freu mich schon, wenn ich ihn in meinem neuen Heim schön versteckt und raffiniert irgendwo "einmauern" kann!
Ist auf jeden Fall eine bessere Idee als Farmland in Südamerika zu kaufen. Jedoch wird man nicht selbst anbauen müssen, wenn man genügend Gold und Silber hat. Aber als Rückzugsort von den chaotischen Städten mit viel Kriminalität ist es interessant.
[17:15] Leserfrage - Ackerland in Südamerika zur Krisenvorsorge:
Ist es sinnvoll, ein Grundstück zur Eigenversorgung in Südamerika zu kaufen(keine Sprachprobleme etc)? Habe alles in EM, müsste einen Teil (15%) veräußern, was ich ungern täte. Es wäre wahrscheinlich besser, zu warten, bis der Goldpreis höher steht. Allerdings, im Moment kommen viele, vor allem US-Amerikaner(eher Begüterte, Flucht aus den USA) hierher(Ecuador) und kaufen großzügig ein, so dass die Preise in ein paar Jahren sicher höher sind(erwarte ca. eine 10fache Steigerung), aber Gold hat sicher die bessere Performance. Die Idee wäre, Diversifikation und vor allem Selbstversorgung außerhalb Europas. Hier wächst alles, 3 Ernten im Jahr, keine Heizung oder Klimanlage nötig, keine gefährlichen Tiere oder Insekten, sehr gutes Trinkwasser. Die Bevölkerung ist kleinbäuerlich und baut auch sehr viel an. Hier erscheint mir ein Überleben der Krise besser möglich als in Europa, obwohl Ecuador den Dollar hat. Möchte auf jeden Fall weg aus Europa.Was halten Sie davon?
Doug Casey und andere Multimillionäre machen das. Unter €10 Mill. Vermögen braucht man das gar nicht anfangen.
Neu 2010-07-01:
[17:00] Leserzuschrift-AT - Krisenvorsorge auf der Titanic:
Lieber Herr Kapitän Eichelburg!
In letzter Sekunde Luxuskajüte gut verkauft - alle Schulden getilgt - Rettungsboote bereit zum Wassern - Eisberg kann kommen!
Danke!
Ein Passagier
Bravo! Nachmachen! Bin nicht der Kapitän der Titanic.WE.
Neu 2010-06-27:
[16:15] Leserzuschrift-DE - Stromgeneratoren und Lagerfähigkeit von Diesel:
heutiger diesel enthält bis zu 7% bioanteil. bei schwitzwasserbildung (eher unvermeidlich) bilden sich ab ca. 1-2 jahre lagerung im grenzbereich diesel/wasserphase mikroorganismen, die gallertartig leitungen,filter,einspritzpumpen etc. verstopfen
dieses thema ist seglern u. motobootfahrern leidvoll bekannt.abhilfe durch zusätze wie z.b. grotamar 71 (lt. test bestes mittel).
super marken-benzin kann dagegen nur im metallkanister bis 10 jahre gelagert werden, da die leichtflüchtigen anteile nur bei plastikkanistern hindurchdiffundieren.um schwitzwasser zu reduzieren,kanister maximal füllen. selber ausprobiert.
Also, die grünen Schildbürger verderben die Lagerfähigkeit von Diesel. Das mit den 10 Jahren Lagerfähigkeit vom Benzin ist eher unwahrscheinlich.
[17:30] Leserkommentar-DE zur Lagerung von Diesel:
Wer ist bitte so blöd und lagert Diesel ein, wenn es günstiges Heizöl gibt?
Gut Heizöl ist nicht gut, um ein Auto zu fahren, da man damit die Einspritzdüsen verbrennt, aber mann kann dann 10-20% Paraffinwachs oder Brölio dazukippen (muß man austesten) und schwups die bubs hat man feinsten Dieselkraftstoff. Glück, wer ein Dieselfahrzeug mit mechanischer Einspritzpumpe fährt und keinen hochgezüchteten Scheiß. Die Abwrackprämie unterband nämlich auch, daß die Menschen unanfällige Autos haben. Aber was liest man nicht alles auf Ihrer Homepage - Urlaub, neues Auto. So sieht eine dumme, inkonsequente Krisenvorbereitung aus.
Neu 2010-06-08:
[20:00] "Krisenvorsorge": Investment Banker: It’s Going To Get Nasty – Buy Land, Barbed Wire And Guns
Beim Stacheldraht diese Ausführung: NATO-Draht
Neu 2010-05-04:
[21:00] Leserzsuchrift - "vorbereitet":
Die Zeiten sind derzeit so unsicher, dass mir unwohl ist bei allem was in fremder Hand ist.
- Lebensversicherung: Gekündigt
- Bausparvertrag: Gekündigt
- Wohnung: Verkauft
- Kredit: abbezahlt
- Konten: Gekündigt
- Versicherungen: Gekündigt, bis auf Haftpflicht und Auto
- Job: Gekündigt
- Umschichtung in EM: Abgeschlossen
- Vorräte: angelegt
- Werkzeuge für Wiederaufbau und Handwerk: abgeschlossen Und glaubt mir, ich fühle mich seither frei. Ich bin niemanden etwas schuldig, niemand kann was von mir wollen. Wir wohnen nun bei den Eltern auf einem Bauernhof und bauen vieles selbst an. Wir haben immer noch einiges vom letzten Herbst, ungespritzt und echt Bio.
Derzeit sind laufende Kosten von ca. 250EUR Monatlich auf zu bringen.
Mit der verkauften Wohnung und dem inflationsgeschützten EM können wir viele Jahre leben. Das verdiente Geld ist mir einfach zu wertvoll um es einfach so abschneiden zu lassen, daher habe ich bereits vor einem Jahr aufgehört dem Chef zu dienen und alle Verträge mit fremden Firmen insbesondere Banken gekündigt. Jetzt lebe ich, nach 20 Jahren harter Arbeit habe ich und meine Familie den Lebenstraum erfüllt. (Natürlich nicht in D) Haircut kann kommen
Neu 2010-04-28:
[9:15] Interessantes System, auf kleinstem Raum Speisefische zu züchten: Geniales Krisenvorsorgesystem: Aquaponik
Neu 2010-04-21:
[10:45] Leserzsuchrift-CH - Krisenvorbereitung:
ich wollte meinen garten für die krise vorbereiten, bin den hang herunter gestürzt und habe meinen arm gebrochen. also leute, lasst das grüne zeugs lieber direkt von den politisch grünen machen und beschränkt die krisenvorsorge besser auf konservierte lebensmittel und edelmetalle. aber vorsicht beim silber wegen den füssen ...
Wir alle danken für die Einzeiler-Kommentare und wünschen gute Besserung.
Neu 2010-04-19:
[8:45] Leserfrage-AT zu Heizöl als Dieselersatz:
Läuft ein heutiger moderner Diesel-PKWmotor problemlos auch mit Heizöl???
Ist ja wohl der gleiche Treibstoff, nur ungefärbt, außerdem dürfte im kommenden Chaos die Obrigkeit doch wohl besseres zu tun haben, als das zu überprüfen, oder?!?
Ich hoffe, ein kompetenter Leser kann das beantworten.
Zumindest bei älteren und "primitiven" Dieselmotoren sollte es keine Probleme geben. Bei modernen PKW-Motoren möglicherweise schon.
[10:45] Leserantwort-DE dazu:
Prinzipiell ist Dieselkraftstoff und Heizöl durchaus ähnlich. Allerdings gelten für Diesel noch spezielle Normen, was z.B. die Schmierfähigkeit anbelangt.
Bei den älteren Dieselmotoren (mit Reihenpumpen, Verteilerpumpen oder auch Unit Injektoren) kann das ganze funktionieren.
Bei den modernen Motoren mit Common Rail Einspritzsystemen (sind in Serie seit ca. 10 Jahren) kann es Probleme geben bedingt durch die mangelnde Schmierfähigkeit.
Heizöl und Diesel haben sich also schon technisch auseinanderbewegt.
[11:00] Leserzuschrift-AT - Heizöl als Dieselersatz:
Das Heizöl funktioniert ganz genauso wie der Diesel. Bei einem HDI Motor merkt man keinerlei Unterschied. Beim Metro habe ich kürzlich eine Diesel und Heizölpumpe mit Zählwerk für rund Euro 140,- gesehen. 1000lt Kunstofftanks bzw. Stahltanks (Öltanks) gibt es auch relativ günstig. Ab damit in die Garage und selbst Tanken! Bei 1000lt braucht man auch keine besonderen Sicherheitsmaßnahmen. Einen Eimer mit Bindemittel und einen Anfahrschutz (kleine Rampe) - das war es. (... den Mund sollte man nur halten können, denn es gibt immer Leute - Nachbarn - "politisch Korrekte" die darauf warten einen anzeigen zu können.
[11:15] leserzuschrift-DE - zu Heizöl als Dieselersatz:
Es ist überhaupt kein Problem Heizöl in alten und auch allen neuen Dieselfahrzeugen (z.B. Pumpe-Düse, Common Rail) zu tanken.
Die neuen fahren genauso ohne merkliche Unterschiede damit. Man kann Heizöl in jedes Fahrzeug mit Dieselmotor tanken.
Heizöl (= echter Diesel) ist sogar besser als der heutige Misch-Diesel an den Tankstellen, weil darin bis zu 20% RME (Rapsmethylester) also sogenannter Biodiesel enthalten ist.
Einzig, es sollte relativ sauberes Heizöl sein. Jedes Dieselfahrzeug hat zwar einen Dieselfeinfilter, aber damit man den nicht zu oft wechseln muss, sollte man sauberes Heizöl verwenden und nicht irgendein altes verschmutztes Heizöl.
Danke, jetzt reicht es. Alle Leser sollten informiert sein.
Neu 2010-04-14:
[19:15] Die Überlebens-Immobilie: Schöner Wohnen im Atomsilo
Neu 2010-02-24:
[10:00] Leserzuschrift-DE - Kanonenofen:
diesen Gussofen erstand ich kürzlich auf dem Flohmarkt für 150,-Euro.
Obwohl ich einen Kaminofen habe konnte ich nicht widerstehen.
Sie können den Hartgeldlesen gern mal zeigen wie so etwas aussehen sollte.
Der Alu -Boiler zum Wasser erhitzen lässt sich abnehmen um die Herdplatte zum kochen zu nutzen.
Die Ofenrohre könnte man beliebig verlängern.
Auch könnte man den Ofen auf einem LKW oder Bootsfußboden verschrauben.
Der Ofen ist sehr massiv (ca.30 Kg )und stammt wohl noch aus WH Beständen.

Neu 2010-02-23:
[7:30] Leserzuschrift - Eine billigere Heizmethode ohne Strom ist der Kanonenofen:
Eine billigere Heizmethode ohne Strom ist der Kanonenofen - ein Klassiker - gibt es bei Ebay gebraucht zu Hauf und ist auch relativ einfach selbst zu bauen. Holz findet sich auch fast überall. Kochen kann man auch damit - garantiert! Man braucht dann auch keine Angst zu haben, dass der Vorrat an Teelichtern oder Gasflaschen aus geht. Wer nur auf Heizleistung aus ist kommt aber mit einem Schwedenofen besser weg - bringt 6-10 kW und kann so locker 30-200 qm (je nach Dämmung) heizen.
Endlich einmal etwas Vernünftiges.
Neu 2010-02-22:
[15:00] Leserzuschrift-DE zum Spannbauer-"Heizungs"-Artikel:
Nix gegen H. Spannbauer, man kann umständlich natürlich auch ein Ziel erreichen, wobei ich persönlich nicht glaube das dies so hinhaut wie er sagt, wenn es aussen 15 Grad minus hat, möchte ich das erst mal sehen.
Aber es geht einfacher. In Shops für Militärzubehör bekommt man Petroleumkocher und diese haben einen ca. Energieabgabe von 2 KW und je nach Ausführung noch höher. Damit erspare ich mir, wenn ich das letzte Teelicht angezündet habe wieder von vorne anzufangen. Zudem kann man mit einem solchen Gerät kochen! und nicht nur etwas leicht warm machen.
Petroleum kann man gut bunkern und ist sicher auch in schlechten Zeiten mit dem richtigen Geld zu bekommen. Den Kocher den ich habe, hat die etwas mehr als die hälfte von einem Satz Teelichtern gekostet und ist immer wiederverwendbar wenn man denn den Sprit dafür hat. Ob Teelichter in der Krise leichter zu bekommen sind wie Petro. werden sehen und was sie dann kosten auch.
Ansonsten würde ich eher eine einen Ofen vorschlagen in dem man viel verbrennen kann, da man ja sicher keine amtliche Bescheinigung braucht, wenn event. in den Kamin ein Loch stemmt, um diesen anzuschließen. Offene Kamine lasse ich mal ganz aussen vor. Doch mit Teelichtern Räume heizen, das erinnert mich schon etwas an Jägerlatein.
Ich bin im Gegensatz zu vielen noch zu einer Zeit großgeworden wo man auch in der Hinsicht manigfalte Erfahrungen sammeln konnte und wie gesagt...denken ist wieder in...nicht ungeprüft übernehmen.
Es sind viele negative Reaktionen gekommen.
[16:00] Leserzuschrift_DE - Besserer Vorschlag als Alternatives Heizsystem:
Anstatt fuer ein bischen Blech und spottbillige Teelichter ueber hundert Euro auszu- geben empfehle ich ein Katalyt Heizgeraet wie es sie auf E-Bay schon fuer unter hun- dert Euro gibt. Diese funktionieren mit handelsueblichen Propangasflaschen aus dem Baumarkt, sind transportabel, funktionieren ohne Strom, haben eine Sauerstoffmangel- sicherung die den Heizer automatisch ausschaltet damit man sich nicht umbringt und sind ausserdem noch CE geprueft und haben eine Piezozuendung. Auch die Kinder kom- men nicht auf die Idee mit Kerzen zu spielen. Mit einer einzigen Fuellung fuer eine
11 Kg Flasche die etwa 17,- Euro kostet kommt man etwa einen Monat aus.
Ausserdem eignet sich das Geraet auch als Zusatzheizung wenn man ein Zimmer mal ganz schnell auf Temperatur bringen will.
Fuer die gleichen Propangasflaschen gibt es noch 'Campingkocher' mit zwei Gasplatten, sodass man auch gleich komfortabel kochen kann.
Neu 2010-02-03:
[11:00] Leserzuschrift-AT - Vorgeschmack auf härtere Zeiten - Kommunikation:
Im Moment erlebe ich einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie es ist wenn etwas eintritt, was für uns hochzivilisierte Menschen schier undenkbar ist und zwar wenn ein Teil der Infrastruktur ausfällt. Ich bin z.Z. in der Slowakei, habe auch ein slowakisches Handy, Provider ist Orange.
Seit 05:00 Uhr steht Orange, bis jetzt gibt es nur die Info, dass sie an der Schadensbehebung arbeiten.
Jetzt hat man in so einem Fall ja noch viele Backups, wie Festnetz, andere Provider, Skype, etc. Aber allein daran sieht man schon, wie abhängig wir von all dem Zeug sind.
Viele werden nicht wissen, warum jemand nicht erreichbar ist. Andere werden sich wundern, warum es heute so ruhig ist und keiner anruft, Internetbanking mit SMS-Code - Sendepause, mobiles Internet - geht nicht, etc., etc.
Man ist echt abgeschnitten.
Es ist wirklich so, wenn man sich darauf verlässt, ist man verlassen.
Und auch hier, es ist gut mehrere Lieferanten zu haben. Somit ist die Chance, dass wenigstens einer davon seine Dienstleistung bereitstellt beträchtlich gestiegen.
Viele Provider werden ganz einfach pleite gehen. Gute Idee, das mit der Redundanz.
[12:15] Leserzuschrift-DE dazu:
Der Schreiber hat recht! Bei flächendeckenden Stromausfall wird es noch viel schlimmer. Es geht gar nichts. Ich habe mir schon vor einiger Zeit wieder batteriebetriebene analoge Funkgeräte (Bürgerfunk) der gehobenen Preisklasse zugelegt. Ein guter Händler erhöht auch die Leistung auf Amateurfunkniveau. Meine ganze Familie ist somit auf individuell kodierbaren Kanälen jederzeit erreichbar. Im Extremfall absolut nötig. Und sonst ein schöner Spaß auf Wanderungen und Ausflügen.
Neu 2010-01-21:
[13:00] Leserzuschrift-DE - im Systemkollaps:
ich habe über die Weihnachtsfeiertage ein sehr interessantes Buch gelesen: „Rattentanz“ von Michael Tietz. Der Autor beschreibt recht anschaulich was passiert, wenn plötzlich unser System zusammenbricht (hier ausgelöst durch einen weltweiten Computervirus). Die Szenarien, die hier beschrieben werden, lassen einen das Blut in den Adern gefrieren. In den Städten bricht sofort das Chaos aus mit Plünderungen und Mord und Todschlag. Angesichts der Bevölkerungsstruktur vor allem in den Großstädten halte ich dieses Szenario für sehr glaubwürdig. Auf dem Land ist es weitaus besser, vorausgesetzt, es gibt noch Landwirtschaft. Das Problem ist dann nur die Verteidigung gegen marodierende Banden. Innerhalb kürzester Zeit sterben die, die von einer laufenden medizinischen Versorgung abhängig sind. Die Sozialschmarotzer versuchen es erst mit Plünderungen bis nichts mehr geht und verrecken dann selbst. Diejenigen, die die ersten 4, 5 Wochen überleben, lernen wieder zusammen zu arbeiten.
Auch eine Flucht hilft nicht, da Autobahnen von Banden blockiert werden, die die Flüchtenden ermorden. Sich alleine oder gar mit der Familie zu Fuß durchzuschlagen ist beinahe der sicher Tod.
Interessant ist, dass einen in den ersten Wochen auch kein Gold und Silber weiterhilft und wird in dem Buch auch nicht erwähnt.
Zusammenfassend kann man feststellen: besser ist der dran, der Vorräte hat, bewaffnet ist, handwerkliches Geschick besitzt und auf dem Land lebt. Gold und Silber ist dann vielleicht in der Folgezeit wertvoll.
Vorräte sollte man immer haben.
[12:45] Leserzuschrift-DE - wenn schon Federvieh, dann Gänse, diese sind:
- wachsam - warnten schon die alten Römer
- wehrhaft
- essbar
- wärmend - Federn sind ein guter Tauschartikel
IM ERNST !
Neu 2010-01-19:
[13:15] Leserzuschrift-DE - Ersatzbeschaffungen jetzt machen?
Sollte man mittelfristig, absehbar benötigte Erstzbeschaffungen im Haushalt, z. B. Elektroherd, Waschmaschine, Kühlschrank usw. vorziehen, oder ist noch ein günstigerer Zeitpunkt abzuwarten?
Sobald der Euro crasht werden alle Importgüter aus Asien wesentlich teuerer werden, wenn sie überhaupt noch zu bekommen sind.
Auf der anderen Seite werden Gebrauchtgeräte jeder Art billig auf den Markt fliegen, da die Leute das Geld brauchen. Ist daher schwer zu sagen, aber wer noch zu viele Euros hat, kann sie ruhig in Hardware umsetzen.
Neu 2010-01-16:
[17:00] Beispiel Haiti - wenn alles zusammenbricht: Wer etwas zu essen hat, begibt sich in Gefahr
Noch immer sterben Menschen in Haiti, weil die Hilfskräfte nicht schnell genug zu ihnen vordringen. Unter den Toten soll auch ein Deutscher sein. Die Brutalität unter den Überlebenden nimmt zu. Jugendbanden ziehen durch die zerstörten Straßen und rauben Kleidung, Nahrung und die dringend benötigten Wasservorräte.
Nach einigen Tagen organisierten sich Banden, die sich mit Waffen holen, was sie brauchen und wollen. Ist auch bei einem Systemkollaps zu erwarten.
Neu 2010-01-14:
[12:45] Leserzuschrift-DE - Schutz statt Hühnerfarm:
Schlagt Euch die Hünerfarm aus dem Kopf und macht Euch lieber Gedanken wie Ihr Haus und Hof beschützen könnt. Es kann jeden Tag losgehen und da verstehe ich nicht, wie sich manche Menschen, im wahrsten Sinne des Wortes, noch ausrechnen, wie man in der Krise noch Gewinne einfahren kann, durch Massentierhaltung oder ähnlichen Schwachsinn. Da sieht man die Unterwürfigkeit der Systemgläubigen die meinen, es geht immer so weiter. Wenn uns der ganze Mist um die Ohren fliegt, dann IST ES VORBEI, ENDE. Wahrscheinlich muß damit gerechnet werden, daß die schlimmste Phase 3 Jahre anhält.
Kann sich hier jemand vorstellen, was es bedeutet 80 Mio. Menschen jeden Tag satt zu bekommen? Und das in einer Zeit, in der Chaos und Kriminalität, von einem nicht vorstellbarem Außmaß, unseren Alltag mitbestimmen. Ich habe z.B. aus der Rockerszene die absolut sichere Information, daß Lebensmittelkonvois dann gezielt geplündert werden. Und sicher nicht mit Gaspistolen.
Wie lange werden da wohl meine Hühner sicher sein, im heimischen Stall. Und was wird die Meute wohl mit mir oder meiner Familie anstellen? Massenhaltung, egal welcher Art, kann man nicht verstecken und wird zu einem persönlichen Risiko.
Tipp: keine Hühner - Gold und Silber!
Falls doch noch jemand Lust am System hat und glaubt, er könnte sich in der Zeit nach dem Crash als Volksernährer verdient machen, der sollte folgendes wissen: Die Bundesregierung hat vor ein paar Jahren, klammheimlich in der Sommerpause, ein Gesetz verabschiedet, daß alle Produzenten die in dieser Zeit dann wichtig sind, zu Galeerensklaven macht. Es handelt sich dabei um ein NOTSTANDSGESETZ, die sogenannte Wirtschaftssicherstellungsverordnung von 2004 http://www.flegel-g.de/notstandsgesetz.html#s1 unbedingt lesen! Man wußte da bereits schon, daß es kein zurück mehr geben wird.
"Willkommen auf der Galeere, nehmen Sie doch Platz und schnallen Sie sich gut an".
Das passt besser hierher als auf die Investment-Seite.
Neu 2010-01-08:
[17:15] Schon ein Aufruf: Katastrophenschützer raten zu Hamsterkäufen
Neu 2010-01-07:
[20:45] Hier ein Link zu einem 204-seitigen PDF ( 21MB, englisch ) der FEMA mit vielen Infos zu Krisenvorbereitung/bewältigung.
Neu 2010-01-01:
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