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Investment - Allgemein

Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren.

Seite ab: 2010-08-01
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Neu 2010-09-05:

[16:30] Richtig, "Wer Anleihen kauft, setzt auf den falschen Teufel": Angstsparen wird riskant

Die Furcht vor einer neuen Rezession hat die Kurse von Anleihen in die Höhe und Bundrenditen auf ein Rekordtief getrieben. Kursverluste drohen mittelfristig eher am Anleihen- als am Aktienmarkt, meinen Analysten. Angstsparen wird riskant, da Notenbanken weiter Geld drucken und Rohstoffpreise anziehen.

Sobald die Bonds crashen, crashen auch die Aktien und die Währungen. Man muss aus allem Papier raus.
 

[12:15] Am richtigen Weg: Wenn nur noch Bares zählt

Reich an Geld, aber auch reich an Sorgen: Jürgen Naß hat seine Konten leergeräumt, sämtliche Fonds verkauft, jedwede Lebensversicherung gekündigt. Er ließ sich alles bar auszahlen. Mit dem Geld will er Wald kaufen, vielleicht ein Grundstück. Und Gold. Warum? Der Unternehmer fürchtet die Inflation - wie so viele Reiche.

Der 1. Schritt ist getan: Auflösung der Papieranlagen. Der 2. Schritt: Umsetzung in Realwerte sollte erfolgen, bevor die Währugnsreform kommt.
 

[8:00] Aufpassen, ihr bekommt noch den Haircut: Zahl deutscher Millionäre auf Rekordniveau

Die deutsche Wirtschaft boomt - und auch das Geldvermögen der Bundesbürger wächst rasant. Die Verluste aus der Finanzkrise sind laut einer DIW-Studie inzwischen komplett ausgeglichen. Davon profitieren besonders die Reichen: Noch nie gab es hierzulande so viele Vermögensmillionäre.

Wie viele dieser "Millionäre" wird es in einem Jahr nach der Währungsreform noch geben?

PS: das Bild im Artikel ist das, wie sich der kleine, verschuldete Journalisten-Maxi das "Reichsein" vorstellt. Kaum ein echter Millionär zündet sich eine Zigarre mit einem Dollarschein an. Die meisten Millionäre essen ganz gewöhnliche Sachen und kaufen die meisten Dinge im Ausverkauf - weil siie dort billiger sind.


Neu 2010-09-04:

[14:00] Schon gemacht? der Haircut kommt bestimmt: Holen Sie ihr Geld von der Bank

[11:45] Leserzuschrift-DE - wo der Mieter ein gefragtes Gut ist:

Ich wohne als Mieter bei einer Wohnungsgesellschaft in Mecklenburg.
Durch den hohen Leerstand hier in der Gegend ist der Mieter ein gefragtes Gut. Die Wohnung wird nach Wunsch hergerichtet, Einmischungen in private Angelegenheiten sind undenkbar (14 Tage Voranmeldung lt. Vertrag). Weiters bekam ich einen Flecken Land für Laube mit Terasse zum Feiern und Grillen (60 m²). Ich bot eine Pauschale von 10 - 20 EUS pro Monat für den "Hügel". Wurde aber nicht angenommen. Deren Motto: Ein Mieter der es sich schön einrichtet, rennt nicht morgen wieder weg. Auch die anderen Mieter richten/richteten es sich auf diesem ländlichen Anwesen gut ein. Einige Mietverträge sind nun schon über 40 Jahre alt und beide Seiten zufrieden.

Aufpassen, "Hausherren": das was hier geschildet wird, wird überall kommen. Besonders bei grossen Wohnungen, wenn sich diese kaum mehr jemand leisten kann.


Neu 2010-09-03:

[9:45] Leserzuschrift - Mieterauswahl:

um sich vor Mietnomaden und Messies zu schützen, gibt es eine relativ einfache Vorgehensweise:
1. Selbstauskunft (inkl. Name und Adresse des derzeitigen Vermieters) einholen und Gegenchecken!
2. Keine Diskussion bzgl. der Kaution.
3. Einfach einen Mietvertragsentwurf unangemeldet persönlich beim potentiellen Mieter an der angegebenen Adresse vorbeibringen.

Der Aufschrei im befreundeten Vermieterkreis war zunächst groß, als ich diese Taktik (insbesondere Punkt drei) vorstellte, aber inzwischen sind etliche Vermieter auf diesen Zug aufgesprungen...
Klar ist da etwas mehr Aufwand von Nöten, aber bevor ich eine hochwertige Immobilie im Gegenwert eines Italienischen Sportwagens einfach so herausrücke, nehme ich mir die Zeit dafür.
Sie können sich nicht vorstellen, was für vermüllte, verwanzte und verdreckte Wohnungen ich bei diesen Hausbesuchen erlebe - ganz im Gegensatz zu dem äußeren Erscheinungsbild der potentiellen Mieter beim Besichtigungstermin. Auch ein kurzes Gespräch mit Nachbarn im Treppenhaus ist teils extrem aufklärend.

Der potentielle Mieter, dem diese Vorgehensweise nicht passt, mich beim Hausbesuch beschimpft oder der mich erst garnicht in seine Wohnung lässt, fällt durch's Raster - so einfach geht Das..! Einschränkend muss ich natürlich zugeben, dass diese Vorgehensweise nur dann wirklich funktioniert, wenn man selbst hochwertige Immobilien im Bestand hat und ein gewisser Nachfrageüberhang existiert. Für eine Bruchbude, die sowieso kaum zu vermieten ist, lohnt dieser Aufwand in der Regel nicht.

Sehr gut, immer schön Due Diligence machen, auch bei potentiellen Mietern.

[11:30] Leserzuschrift-AT zu Mieterauswahl:

zu diesem Satz und zu dieser Zuschrift möchte ich meinen Senf dazugeben, ich spreche hier aus etlichen Jahren Maklererfahrung:

Einschränkend muss ich natürlich zugeben, dass obige Vorgehensweise nur dann wirklich funktioniert, wenn man selbst hochwertige Immobilien im Bestand hat und ein gewisser Nachfrageüberhang existiert.

Grundsätzlich meint JEDER Vermieter, er habe eine hochwertige Immobilie und es bestehe ein Überhang in der Nachfrage ... JEDER Vermieter meint, er besässe den Goldschatz schlechthin und die doofen Mieter haben sich gefälligst darum anzustellen ... am liebsten wäre den Vermietern ein Bankdirektor oder zumindest ein Generaldirektor ...

Nachdem auch sie in ihrem Kommentar dazu raten, eine Due Diligence beim Mieter durchzuführen, kann ich jedem angehenden Mieter nur raten, selbiges bei den Vermietern zu machen ...

Ich habe selten vernünftige Vermieter kennen gelernt, die übergrosse Mehrzahl meint, wie schon gesagt, sie besässen das Prunkstück schlechthin und der Mieter habe gefälligst dafür zu bezahlen, allerdings wäre es den meisten Vermietern nur recht, wenn sein Wohngegenstand selten bis gar nie benutzt werden würde ...

Insofern kann ich Leute verstehen, die, wenn auch auf Kredit, ein Eigenheim erwerben, nur um lästigen und oftmals aufsässigen Vermietern zu entgehen ...

Gesagtes gilt natürlich nur für private Vermieter - hier drängt sich zwangsläufig ihr oft genanntes Phänomen des Hausherrnspielens auf (oder wenn der Bettelmann aufs Ross kommt) - Genossenschaftliche Vermieter lassen in der Regel den Mietern mehr Freiraum ...

Gesagtes liegt mir schon länger auf der Zunge, zumal sie ja immer wieder raten, eine Immobilie zu veräußern und in Miete zu gehen.

Aha, das "Hausherren-Denken" verdreht den Kopf.

[20:00] Leserkaommentar-DE - Gutsherren-Mentalität:

der Leserzuschrift 11.30 über die Mieterauswahl möchte ich absolut zustimmen. Vor dem Erwerb meiner selbstgenutzen Wohnung hatte ich zahlreiche Mietwohnungen angeschaut. Also so manche Vermieter hatten schon fast Gutsherren ähnliche Starallüren ihren eventuellen künftigen Mietern gegenüber raushängen lassen.
Dies war für mich neben dem Thema Eigenbedarfskündigung einer der Hauptgründe warum ich meine eigenen vier Wände einer Mietwohnung vorzog.
Nebenbei, hätte mich eine Mietwohnung in vergleichbarer Wohnlage und Ausstattung etwa doppelt so viel im Monat gekostet.

[21:00] Leserkommentar-DE - Gutsherrenmentalität beim Vermieten einmal andersrum:

Wie Sie wissen, bin ich auch Vermieter. Nein, ich bin Dienstleister am Bürger, der meine Wohndienstleistung kauft. Für mich sind Mieter KUNDEN!!!!!!
Ich bin lediglich DIENSTherr und so höflich verhalte ich mich auch. Die Mieten liegen ca. 10 % unter Niveau bei höherem Komfort. Das gelingt natürlich nur, wenn man die Immo sehr günstig erworben hat. Mietermodernisierungsvereinbarungen zudem versetzten die Mieter in die Lage, das Mietobjekt nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, was diese dadurch emotionaler an jenes bindet. Der Kontakt ist eher freundschaftlich-kollegial, was dazu führt, daß jene Tätigkeiten freiwillig übernehmen, die ich sonst über Fremdleistungen den Mietern in Rechnung stellen müsste. Somit sind auch die Betriebskosten konkurrenzlos günstig.
Als vor zwei Jahren ein Mieter ausziehen musste, man mir gutachterlich daraufhin prognostizierte, daß es hier im Nordosten sehr schwer ist neue Mieter zu finden, wiederlegte ich das promt und trotzig, indem nach nur 12 Tagen die Wohnung wieder bezogen wurde.
Der Fisch fängt eben am Kopfe an zu stinken. Alles nur eine Einstellungsfrage- ist an sich recht einfach.
Nur nebenbei-meine Mietrendite liegt trotzdem bei 12 % p.a.und damit doppelt so hoch wie üblich. Somit genehmige ich mir jetzt auch eine Luxusfassade im Gutsherrenstil - natürlich Cash bezahlt und das gilt für mich als Konsum ( määh), nicht als Investition, denn Träume soll man auch mit verdientem Geld mal verwirklichen.

Es gibt aber diese Gutsherren-Mentalität bei vielen Vermietern. Das muss noch irgendwie aus der Gründerzeit herrühren, wo der Hausherr schalten und walten konnte, wie er wollte.

[21:00] Leserkommentar-DE - Vermieten nach Gutsherrenart:

das mag schon sein, dass einige sich selbst völlig überschätzende Vermieter Mietinteressenten wie späte „Duodez-Fürsten“ behandeln.

Diese überheblichen Allüren vergehen den Herrschaften aber endgültig, wenn sie sich mit ihren Mietern vor Gericht treffen, Anlässe dazu gibt es immer genügend: ca. 70 – 80 % aller Mietprozess in der BRD gehen zu Gunsten der Mieter aus. Die deutsche Mietrechtssprechung ist extrem schieflastig vergleichbar der untergehenden Titanic.

Ihr wiederholter Rat, von der Vermieter- auf die Mieterseite zu wechseln, ist auch hier: goldrichtig.

Aber dieses alte Prestige des Vermieters hat offenbar alle Gesetzesänderungen zu Gunsten der Mieter überdauert.

Zur Gründerzeit (um 1900) war zumindest in Wien die Hoffnung der Mieter: "auch Hausherren sind schon gestorben". Das wirkt nach - bei den potentiellen Vermietern und dem Gesetzgeber.


Neu 2010-09-02:

[18:00] Steuerspar-Gier frisst Hirn komplett: Angepumpt und abgezockt

Sie wollten Steuern sparen und wurden in den Ruin gestürzt: Die Bank DKB hat reihenweise Schrottimmobilien für Kleinverdiener finanziert.

Was ist das? Kleinverdiener zahlen ohnehin keine oder kaum Lohnsteuer. Für sie rentiert sich soetwas gar nicht. Es ging nur um die Provisionen der Verkäufer. Jetzt werden auf diese Art auch die "Kleinschafe" geschoren.
 

[17:15] Leserzuschrift-DE - aus einem Newsletter - das kann dem Vermieter auch (noch) passieren:

anwalt.de-Tipp: Vermieter haftet bei „kalter“ Wohnungsräumung

Mietnomaden und verschollene Mieter sind für den Vermieter ein Ärgernis. Um die Wohnung schnell weitervermieten zu können, möchten viele Vermieter sie schnell räumen. Doch hier ist Vorsicht geboten. Denn der Vermieter darf die verlassene Wohnung nicht einfach eigenmächtig räumen. Das bestätigte kürzlich der BGH. Ein Mieter war für mehrere Monate verschwunden und als vermisst gemeldet. Nachdem zwei Monate keine Miete bezahlt wurde, kündigte der Vermieter fristlos. Im Folgemonat entsorgte er einen Teil der Wohnungseinrichtung. Einige Sachen, die er in der Wohnung vorgefunden hatte, lagerte er bei sich ein. Als der Mieter wieder auftauchte, forderte er Schadensersatz wegen der Gegenstände, die bei der Räumung abhandengekommen, verschmutzt oder beschädigt worden waren. Ein vom Mieter beauftragter Sachverständiger schätzte den Schaden auf rund 62.000 Euro. Der VIII. Senat gab jetzt dem Mieter Recht. Räumt der Vermieter eine Wohnung ohne gerichtlichen Titel, stellt dies eine unerlaubte Selbsthilfe gemäß § 229 BGB dar. Das gilt auch, wenn der Aufenthaltsort des Mieters unbekannt ist und er eigentlich wegen der Kündigung kein vertragliches Besitzrecht mehr an der Mietwohnung hat. Räumt der Vermieter die Wohnung aus, haftet er für den daraus entstehenden Schaden gemäß § 231 BGB - und zwar unabhängig davon, ob ihn daran ein Verschulden trifft oder nicht.

(BGH, Urteil v. 14.07.2010, Az.: VIII ZR 45/09)

Aber das macht ja alles nichts, es ist ja so prestigeträchtig, "Hausherr" zu sein.

In einem anderen Fall, so berichtet ein Leser, bekam er bei einem ähnlichen Vorfall nichts, hängt wohl vom Richter ab.

[18:00] Zuserzuschrift-DE - wers bei Immobilien nicht lassen kann:

den Mieter IMMER über einen Makler holen. Hohe Eitnrittshürde über Kaution udn Mietvorauszahlugn, immer schön in Bar. Mietnomaden und chronisch Säumige werden zu 99% ausgeschlossen, da wiederholungstäter in Inkassodatenbanken stehen auf die der Makler Zugriff hat.
Verwertbares ist bei solchen Mietern nicht da, da ist nichts zu verkaufen, die Wohnugnen sind in de Regel vermüllt und die Einrichtung kaputt.

Aha, vorsortieren lassen.
 

[12:15] Auf dem Holzweg: Anleger stürzen sich auf Immobilien

In Krisenzeiten steigt das Interesse an Wohnimmobilien steil an. Seit der Lehman-Pleite ist die Nachfrage nach Kaufobjekten um das Vierfache gestiegen, das zeigt eine exklusive Untersuchung. Niedrige Zinsen und der Schutz vor Wertverlust treiben die Käufer an. In einigen Regionen übersteigt die Nachfrage bereits deutlich das Angebot. Preise und Mieten steigen.

Die Gründe dafür sind primär niedrige Kreditzinsen und sekundär Euro-Flüchtlinge.

Abe passt auf, was passiert, wenn die Kreditzinsen einmal jenseits von 50% sind.


Neu 2010-08-31:

[15:15] NEWS FROM THE MADHOUSE: Mit Oldtimern sind hohe Renditen möglich

Von 800.000 auf vier Millionen Dollar in zehn Jahren – mit alten Autos können Anleger höhere Gewinne machen als mit Aktien.

Diesen Artikel hat die Welt von den Bloomberg-Lohnschreibern übernommen. Selbstverständlich erscheint soetwas am Höhepunkt einer Bubble. Wenn es wirklich gekracht hat, dann werden diese "Kostbarkeiten" zum Niedrigstpreis verramscht, da sie real niemand braucht - ausser zum Angeben (auf Kredit).

Merke: Sammlerobjekte sind besonders konjunkturabhänig und wenig liquid. Sie steigen daher hoch, wenn es leicht Kredit gibt und fallen dann tief.
 

[8:45] Welt: Vermieten von Wohnungen lohnt sich nicht mehr

Der Eigentümerverband Haus & Grund ist unzufrieden mit der Ausgestaltung des Mietrechts. Auch die Grundsteuer sollte vereinfacht werden.

Da kommt man erst jetzt dahinter? Vermieten "lohnt" sich schon, auf jeden Fall ideell und prestigemässig. Man darf sich "Hausherr" nennen.


Neu 2010-08-30:

[16:15] Das Ende des Bargeldes? The Death Of Cash? All Over The World Governments Are Banning Large Cash Transactions

Die Regierungen möchten es natürlich, damit niemand ihren Steuern entkommt. Aber das Bargeld wird wieder auferstehen, als Gold und Silber - nach dem Ende des elektronsichen Geldes.
 

[15:00] Leserzuschrift-DE - Versicherung-Blutegel: Wenn die Honorarvereinbarung zum Bumerang wird

Bei dem Vertrag handelte es sich um eine sogenannte Nettopolice, deren Beitrag ohne eine Provision für die Vermittlung des Vertrages kalkuliert wurde. Damit der Vermittler nicht umsonst arbeiten musste, unterzeichnete der Beklagte nicht nur den Versicherungsantrag, sondern auch eine „Vermittlungsgebühren-Vereinbarung“, in welcher er sich zur Zahlung einer Vermittlerprovision in Höhe von etwas mehr als 6.000 Euro, zu zahlen in 60 Monatsraten, verpflichtete.

das muss man sich geben, so wird man von Versicherungsvermittlern abgezockt!
Ich bin ja einiges gewöhnt, aber das es so etwas gibt, hätte ich nicht gedacht!
Da wird man über den Tisch gezogen ohne Ende und zahlt, wenn alles gut geht, ohne Ende,
ohne das man es merkt! Und dann zieht der Vermittler vor Gericht bei einem Kunden, der
sich fürs Alter absichern will, aber eh nichts mehr in den Taschen hat.

6000 Euro Provision nur für den Verkauf einer Lebensversicherung. Das ist richtiger Wucher. Muss ein ganz schon dicker Leasing-BMW sein, der so finanziert wird.


Neu 2010-08-28:

[13:15] Wie man die Schafe auch abzockt: Wo die Milliarden versickern

Sie versprechen sich hohe Renditen, eine sichere Rente oder den Schutz vor Inflation. Doch auf dem Grauen Kapitalmarkt verlieren Anleger jedes Jahr Milliarden an Ersparnissen - weil sie die Angebote nicht verstehen oder schlicht übers Ohr gehauen werden. Warum immer wieder Kunden auf die unseriösen Anbieter reinfallen.

Besonders die Ärzte sollten aufpassen. Denn die verdienen viel, haben aber meist wenig Ahnung von Investments. Daher sind diese Haie besonders hinter ihnen her. Jeder mit einem Dr. ist Freiwild für diese Haie.
 

[12:30] Wie man in Krisen Geld verdient - Beispiel Chile: Hyperinflation, Part II: What It Will Look Like

So he took those $3,000, went down to the stock exchange, and spent all of it on Chilean blue-chip companies: Mining companies, chemical companies, paper companies, and so on. The stock were selling for nothing—less than penny stock—because of the disastrous policies of the Allende government. His stock broker at the time told him not to buy stocks, as Allende’s government, it was thought, would soon nationalize these companies as well.

Alfredo ignored his broker, and went ahead with the stock purchases: He spent all of his $3,000 on buckets of near-worthless equities.

On September 11, 1973, the commanders in chief of the four branches of the Chilean military staged a coup d’état. Within a year, Alfredo’s stock had rebounded about ten-fold. Since then, they’ve multiplied several thousand-fold—yes: Several thousand-fold. Don Alfredo has lived off of that $3,000 investment ever since—it’s what made him a multi-millionare today.

What do these two true stories tell us? Simple: Buy when there’s blood on the streets.

Aus $3000 sind inzwischen viele Millionen geworden. $3000 investiert in Aktien zu einer Zeit, wo die Lage "aussichtslos" erschien.

Derzeit brauchen wir nur abwarten und in "sicherem" Geld - Gold/Silber zu bleiben, bis die Lage aussichtslos erscheint. Dann investieren. Dazu brauchen wir gar nicht traden, wie der Platin-Investor und andere. Nur warten.

PS: dieses reale Beispiel zeigt, dass auch in Hyperinflationen die Assetpreise in das Bodenlose sinken.

PPS: Wenn man richtig positioniert ist gilt: man verdient mehr, wenn man schläft.


Neu 2010-08-26:

[19:00] Warum nicht gleich Gold/Silber? Wohin mit dem Geld?


Neu 2010-08-24:

[21:00] Zum Klima Artikel: Das Problem der mittelschichtstypischen Vermögensfallen und die Möglichkeit einer relativen Schnell-Auflösung dieser Vermögens-VERNICHTUNGS-Anlagen must read!

Exzellenter Artikel, er zeigt wie die (obere) Mittelschicht praktisch ausschliesslich in Kredit- und Papierwerten ist. Die Mehrheit wird daher praktisch alles verlieren. Weil sie nicht rechtzeitig aussteigen wird, oder gar nicht kann.

Ein Punkt fehlt grossteils: Werte vor und nach dem Crash/Währungsreform: es ist heute schon so, dass man aus manchen Assetklassen nur schwer oder gar nicht rauskann. Oft dauert es sehr lange und gelingt auch nur mit grossen Abschlägen, wie den Ost-Immos. Das ist heute VOR dem grossen Haircut. Danach wird es gar nicht mehr möglich sein, bzw. nur mit grössten Abschlägen. Bei Immos mit einer Verkaufsdauer vom 1 Jahr oder so, wird man vermutlich alles verlieren, da das System crashen wird, bevor man sein Geld hat.

Die Geschichte aller Finanzkrisen zeigt, dass die Masse die Anzeichen dafür nicht sehen will und daher wartet. Danach hat sie keine Chance mehr, etwas zu retten. Es ist genau diese Falle, die die Mittelschicht ohne reale Investment-Erfahrung trifft. Daher RAUS; RAUS; RAUS


Neu 2010-08-23:

[13:45] Verhandlungstipps für Lohnsklaven: So steigen Ihre Chancen auf Gehaltserhöhung

[12:45] „Fonds werden nicht gekauft, sondern verkauft“: Ein Hoch auf die Direktanlage

Fondsmanager haben es viel schwerer als private Anleger, Geld richtig zu investieren. Dafür sprechen gleich mehrere Gründe.

Haben es alle verstanden? Zusätzlich zu den Vertriebsprovisionen verhindern noch einige andere Faktoren eine gute Performance der Fonds. Diese kann man daher leicht schlagen.

Neu 2010-08-22:

[21:15] Leserfrage: Arbeitsvertragsklausel " Hyperinflation":

als jahrelanger Stammleser habe ich nun eine Frage an Sie bzw. an Leser Ihres Internetportals hartgeld.com. Meine Frage könnte ebenfalls auch viele Leser interessieren, daher dürfen Sie diese auch gerne veröffentlichen (bitte Anonym):

Ich plane ich naher Zukunft einen Jobwechsel und bin mir über die Ausarbeitung des Arbeitsvertrages noch unsicher. Gerne würde ich meine mögliche Gehaltserhöhung gem. Entwicklung der Inflationsrate (HVPI Index oder equivalent) anpassen - habe jedoch keine Erfahrung wie man dies in der Praxis im Arbeitsvertrag umsetzen könnte. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie oder einige Ihrer Leser (z.B. Juristen) hierzu Stellung nehmen und mir Tipps mit auf den Weg geben könnten.

Ich bedanke mich recht herzlich auch für Ihr unermüdliches, jahrelanges Engagement. Machen Sie weiter so!

Eine sehr berechtigte Frage. Arbeitnehmer gehören meist zu den Verlierern einer Hyperinflation. Ob sich ein Arbeitgeber aber auf entsprechende Klauseln einlässt, ist eine andere Sache.

Bei Freiberuflern ist es in Hyperinflationen und danach üblich (Russland, Israel), das Honorar in "harter Währung" festzulegen, also in diesen Beispielen in US-Dollars. Hier wird nur Gold in Frage kommen. Das machen alle Anbieter "wertvoller" Güter und Dienstleistungen in einer Hyperinflation. Bringt man anschliessend kaum mehr weg.


Neu 2010-08-21:

[15:30] Leserzuschrift-DE - Rat an deutschsprachige Bauwillige die verstehen wollen:

Legt eure Euros schnell in Gold und Silber an! Jetzt im Crack up Boom nicht mehr bauen! Wer so blöd ist und trotzdem noch vorm Währungscrash baut, weil die Zinsen grad so niedrig sind, dem ist nicht zu helfen, da es bald nur noch variable Zinsen gibt, und die sind dann demnächst nicht mehr bezahlbar!!!
Wir wissen was kommt. Hartgeld.com offensichtlich auch. Wir Handwerker kommen nach dem Crash nur für Gold und Silber als Tagelöhner! Tagespreis heute: ca. 20 Unzen Silber, Gold natürlich bei umfangreichen Arbeiten besonders herzlich willkommen. Wird bald viel weniger EM sein! Ein Glaserl Wein, ein saftiges Steak und eine Havanna werden zum Mittag u.a. besonders willkommen sein.

Liebe Leute bitte seid gescheit, in Eurem Interesse!

Die Häuser der heutigen Schuldsklaven werden massenhaft auf den Markt fliegen, wenn es keine Kredite mehr gibt.


Neu 2010-08-20:

[13:00] Leserzuschrift-DE - Luxus wird in der Krise nicht bezahlt:

um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Immobilien in Gold wert sind und wie sie sich in einer Depression entwickeln, ein Beispiel aus unserer Gegend aus den 20er Jahren:

1925 wurde nach einem Brand bei einem großen Vierseithof von den verschwenderischen Besitzern eine Art Architektenvilla errichtet, Kostenpunkt 125.000 RM. Dies entspricht in etwa bei einem kurs von 1g Gold für 2,7 RM sage und schreibe ca. 45 kg Gold, nach heutiger Rechnung wären dies ca. 1,4 Millionen Euro! Würde man heute einen Architekten beauftragen, und ein derartiges Haus hinstellen, wäre man wohl auch nicht weit von der Million weg.

4 Jahre später hatte die Verschwendungssucht die Besitzer so weit gebracht, dass der Hof versteigert werden musste. Der Hof wurde, im Zuge der Weltwirtschaftskrise Ende 1929 incl. allem Inventar, aller Gebäude (alle neu errichtet) sowie 50 Ha. Grundbesitz für den gleichen Betrag verkauft, den 4 Jahre zuvor nur das Haus verschlungen hatte. Da die Grundstücke im Preis noch recht stabil waren zu der Zeit, war bei der Immobilie ein faktischer Wertverlust von 100% zu verzeichnen. Luxus wird in der Krise nicht bezahlt, solvente Käufer sind Mangelware, und wohlgemerkt: 1929 war erst der Beginn der Krise!

Aber das ist den Luxus-Verrückten egal - bis sie ihren "Luxus" verschenken müssen.
 

[10:30] Leserzuschrift-DE (Norddeutschland) - Haeuserpreise in Gold:

vor ca. drei Wochen wurde hier im Ort ein Haus aus dem Jahre 1910 abgerissen.
Im Grundstein des Hauses befand sich ein Brief der Erbauer, worauf auch die Hausbaukosten angegeben waren.
Fuer den Hausbau wurden seinerzeit 18.500Mark (ca.6,5Kg Gold) aufgewendet.
Dies entspricht heute ca. 200.000 Euro
Allerdings bekommt man fuer 200.000Euro heute vielleicht noch ein Einfamilienhaus und nicht wie im abgerissenen Fall ein Vierfamilienhaus mit zwei Geschaeften drin in durchaus begehrter Lage.
Hierfuer sind dann doch schon 1 Mio.+ aufzuwenden.
 

[10:00] Leserzuschrift-DE - Häuser zum Niedrigstpreis unter dem Hammer:

Für alle Immobiliengläubigen: http://www.sga-ag.de/red_tools/dl_document.php?PHPSESSID=0302ad07a3fd0fd7dbe8ef868b562600&d_id=37

Hier kann man sehen, zu welchen Geringstpreisen heute top-sanierte Immobilien in der ostdeutschen Peripherie verhökert werden.
Sind zwar nur Mindestgebote, jedoch zeigen die Ergebnisse der vergangenen Auktionen, dass die Verkaufspreise nicht weit darüber gelegen haben

Es gibt im Osten sehr wenige Lagen, wo Immobilien noch werthaltig sind. In Dresden etwa, wo es noch Zuzug gibt.
Selbst in Dresden gibt es angeblich 20-30% Leerstand. Wenn man in die kleinen Städte fährt sieht es teilweise wirklich verheerend aus.

Ganze Straßenzüge sind leer.

Und das in noch "guten Zeiten". Wenn es einmal keine Kredite mehr gibt, kann man vermutlich für eine Unze Gold einiges kaufen.

PS: irgendjemand hat bei diesen Immos finanziell "gelitten". Vermutlich "Investoren" aus dem Westen, denen man diese Immos wie Schafen angedreht hat und natürlich die Banken.
 

[7:15] Leserzuschrift-DE - Witz in Sachen Investment:

Ein Anleger kommt zur Bank und moechte fuer Euro 1.000.- Schatzbriefe und fragt, "was passiert, wenn die Bank pleite ist ?"

"Dann ist immer noch die Bundesbank da."

"Und wenn die Bundesbank pleite macht?"

"Dann ist immer noch die Regierung da."

"Und wenn die Regierung pleite macht?"

"Das muesste Ihnen doch einen Tausender wert sein."

Dann gibt es eine Währungsreform.


Neu 2010-08-19:

[20:45] Video zu Lebensversicherungen - für diejenigen, die es noch nicht begriffen haben: Crash der Lebensversicherungen

[14:30] Leserzuschrift-AT - Häuserpreise in Goldunzen:

Ihre Einschätzung für Österreich von 5 oz Au für ein Haus nach der „Bereinigung“ ist hinlänglich bekannt.

Wieviel oz wird es Ihrer geschätzten Meinung nach im Verhältnis dazu kosten, zu diesem Zeitpunkt ein neues Haus bauen zu lassen?

Nachdem das Haus dann neu ist, vermutlich etwas mehr. 10 Unzen?

Arbeit wird sehr billig werden, da es genügend Arbeitlose gibt und sich niemand mehr um die Steuern schert. Vieles wird wieder selbst gebaut werden. In Österreich war es bis etwa vor 25 Jahren üblich, selbst zu bauen und damit eigene Arbeitsleistung einzubringen. Heute wird wegen leicht verfügbaren Kredite meist fertig gekauft.

[20:45] Leserkommentar-AT - Häuserpreise/eigene Arbeitsleistung:

Nicht nur leicht verfügbare Kredite sind der Grund, daß nur mehr wenig Eigenleistung erbracht wird. Es mangelt ganz einfach auch an dem dafür notwenigen Wissen (Handwerk!). Heute läßt man die Kinder/Jugendlichen ja was "G´scheites" lernen und das ist sicher kein Handwerk , sondern man schickt sie in Schulen (HAK, HTL ...), später vielleicht zum Studieren. Diese Tendenz gibt es sicher schon die letzten drei Jahrzehnte; bis heute findet keinerlei Umdenken bei den Jugendlichen, besser gesagt bei deren Eltern (!!!), statt. Man hofft halt, mehr oder weniger, auf einen Bürojob plus die dazugehörigen Klischees (keine schwere körperliche Arbeit, Chefgehabe, Prestige, super Gehalt, weil schließlich hat man ja was g´lernt…). Handwerkliche, technische Kenntnisse sind oft nicht einmal mehr rudimentär vorhanden.

Interessant ist auch, zu beobachten, daß zahlreiche Jugendliche, die doch ein Handwerk (fertig-)gelernt haben, danach nicht in der Branche bleiben…. können/wollen, obwohl ja immer wieder der Fachkräftemangel verkündet wird. Man findet diese Leute dann massenweise bei Paketdiensten, Security-Firmen, in Lagerhäusern als Staplerfahrer u. dgl. Woran das liegen mag? Jedenfalls eine Fehlentwicklung. Die Lehrkenntnisse verblassen mit der Zeit und wiederum sind keinerlei Eigenleistungen beim Hausbau, in der Wohnung etc. möglich.

Nur nicht schmutzig machen.
 

[8:30] Wie Schrott-immobilien verkauft werden: Endlich! Geheimsprache der Makler entschlüsselt


Neu 2010-08-18:

[16:30] Leserzuschrift-AT - FORMAT-Coverstory - DER Kontraindikator:

Gestern bin ich über die neue FORMAT Ausgabe gestoßen. "Die" wollen offenbar jetzt die Schafe in den Aktienmarkt locken, um dann die Reißleine ziehen zu können.
Stark zusammengefaßt: Kauft Aktien und Fonds, die Unternehmensgewinne steigen weiter, wie in den vergangenen 12 Monaten. Gold wird nicht einmal erwähnt. Eine gallopierende Inflation wird nicht erwartet!

Achtung: Natürlich kann z.b. der DAX noch weiter steigen (entgegen aller Logik, aber der Aktienmarkt ist nicht logisch). Eine kritische Marke nach oben ist die 6400. Wird die durchbrochen, geht es weiter bis 6660, danach ist die 7000 in Sicht. Ein Absturz wie vor 2 Jahren sollte aber kommen, wobei das ein paar Monate dauern kann, denn man muß ja den Schäfchen Zeit zum Einsteigen geben. Scheinbar weitersteigende Aktien wären das ideale Lockmittel.

Ja, es ist ein guter Kontraindikator: wenn das so aufgemacht wird, dann heisst das für jeden richtigen Investor: raus aus den Aktien. Aber das sind angestellte Journalisten, nicht anders als Otto-Normalschaf.

PS: die dargestellte "Kursrakete" ist eine alte V2, nur anders eingefärbt.

[15:45] Leserkommentar-DE dazu:

natürlich will man jetzt die Kleinanleger noch in die Aktienmärkte locken. Geld macht man schliesslich durch die Dummheit der anderen - legaler Betrug. Die Fonds und Insider steigen schon seit längerer Zeit aus. Es zirkuliert die Vermutung der PPT Rallye mittels Futures. Die Umsätze sind sehr dünn, die Firmen stellen aus statt ein - dies trotz des "Aufschwungs". Höchste Gefahr !

Dass man die Kleinanleger gezielt hineinlocken möchte, ist möglich, aber nicht unbedingt wahrscheinlich. Vermutlich hat man einfach eine Coverstory gebraucht, die bei der Masse ankommt. Format ist nicht unbedingt das reputierlichste Medium für Finanzsachen.


Neu 2010-08-17:

[15:30] Leserakommentar-DE - der Immobilien-Restwert:

zum Thema Werthaltigkeit von Immobilien erlebe ich in der Nachbarschaft aktuell gerade ein schönes Beispiel: Ein Haus, Baujahr 1981, von außen eigentlich Top-Zustand, nicht verwittert, immer gepflegt, damals bereits moderner Architektenstil mit versetzten Ebenen, wurde von seinem Besitzer kurzerhand abgerissen!! Nach 29 Jahren: Restwert genau Grundstückspreis - Abrißkosten!!!

Grund war, dass die Renovierung, um die modernen Energiestandards einzuhalten, und von den Heizkosten auf ein erträgliches Maß zu kommen, so viel gekostet hätte, dass ein Abriss und Neubau billiger kommt. Der Eigentümer, ein wohlhabender Geschäftsmann, stellt sich jetzt einen Neubau hin (bar bezahlt), der allerdings um 30% kleiner ist als das vorherige Haus! Damit ist er, als Unternehmer, einige Schritte weiter als die Kreditsklaven im Angestelltenverhältnis, die sich mit >80%-Finanzierungen noch Paläste hinstellen, die sie in wenigen Jahren nicht mehr heizen können und die sie schlicht in den Ruin treiben!!

Man kann auch vor dem Erwerb von solchen Gebrauchtimmobilien nur warnen: wenn man so einen Abriss mal mit eigenen Augen erlebt hat (ich war richtig schockiert, als die das "schöne" Haus einfach plattgemacht haben), ist man geheilt. Damit wird einem die Werthaltigkeit der Immobilie, und aller auf Immobilien fußenden Anlageklassen, plakativ vor Augen geführt: Restwert nach 30 Jahren gegen Null! Maximal Grundstückspreis minus Abrisskosten, Notar, Grunderwerbsteuer, Maklercourtage, Käuferrisiko, etc. Kaufpreise um 30.000 Euro dürften für ältere Einfamilienhäuser bald kommen, bei Wohnblockwohnungen wohl bald unter 10.000.

Hier sieht man, wo bei Immos überall Fallen lauern.

[16:00] Leserzuschrift-DE - "Haus-Macken":

Moin aus Norddeutschland!
Heute bezugnehmend auf den Artikel ueber den Immobilien Restwert.

In meiner Verwandtschaft wurde auch gebaut, das schon 1972 zu den damals unglaublichen Kosten von 210.000DM Das ganze aus einem einfachen Angestelltenverhaeltniss.
Die Finanzierung belief sich auf 9%Zins + 0,5% Tilgung über 30 Jahre.
Ab dem Jahr 1990 begannen die groesseren Macken des Hauses zum tragen zu kommen, Fenster wurden blind und mussten getauscht werden, ausserdem wurde das Heizen ja auch immer teurer.
Dann im Jahre 2004, also nach 32 Jahren, war das Haus genausoweit wie das beschriebene:
Die Heizung kaputt, die Fenster, immer noch teils einfach verglast, kaputt, von der Daemmung ganz zu schweigen.
Also wurde, da das Haus ja gerade schuldenfrei war, ein Darlehen aufgenommen.
Dieses mal aber "nur" 105.000 Euro....
Seit dem ist das Haus zwar wieder modern und auf dem Stand der Technik, jedoch sind die "Eigentümer" genau da wo sie 1972 angefangen haben.

Aber auch diese drastischen Beschreibungen helfen bei meinen Kollegen nichts, gestern hat wieder einer einen Kreditvertrag ueber 200.000 Euro zum bauen abgeschlossen, da es ja eine sichere Geldanlage ist.

Ja, die Erhaltungskosten, diese werden meist einfach vergessen. Wie es aussieht, sind deutsche Häuser nach Ende der Hypothek nach 30 Jahren genauso wie die mit dem Tacker zusammengenagelten Häuser in den USA - abbruchreif.
 

[13:30] Leserzuschrift-DE - Wenn man dann richtig investiert, braucht man nicht mehr zu arbeiten:

hallo herr eichelburg, wie sie wissen lese ich täglich ihre seite. sie liegen selten daneben, dass bewundere ich. aber jetzt bitte mal für alle erklären wie man 250.000 anlegen sollte um nicht mehr arbeiten zu müssen. ich habe einiges mehr auf der hohen kante, hab auch gut zugelegt dank der empfehlungen auf hartgeld.com, aber aufhören zu arbeiten kann ich deshalb nicht. also helfen sie uns doch bitte weiter!

€250K sind schon ein schönes Startkapital - etwa aus einer Abfindung. Wenn man nur das Kapital wertmässig erhält aber laufend aufbraucht, braucht man etwa 10 Jahre nicht mehr zu arbeiten. Man kann jetzt 2 Dinge damit machen, um vom Ertrag zu leben:
a) Traden, Zeit hat man ja genug. Aber die meisten Trader verlieren leider.
b) in die jeweils beste Asset-Klasse investieren und warten. In den 1990ern waren das High Tech Aktien, jetzt Gold und Silber.

Wer etwa Anfang der 1990er €250K in entsprechende Aktien gesteckt hat, konnte um 2000 konservativ geschätzt mit etwa dem 20fachen aussteigen, also mit stattlichen 5 Millionen Euro. Damals noch in Deutschland frei von der Abgeltungssteuer. Wer davon nicht leben kann...

Der Trick ist, die beste Assetklasse VORHER zu erkennen und dort zu investieren. Leider steigen die meisten Leute erst am Höhepunkt ein, oder werden dort von ihren provisionsgierigen Beratern hineingetrieben. Provisionen erhalten den Verkäufer, nicht einen selbst.

[16:15] Lesermeinung-DE: Wenn man dann richtig investiert, braucht man nicht mehr zu arbeiten:

250 k reichen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- Wohnung bezahlt und mietfrei,
- Zusatzeinkommen ist verfügbar durch gelegentliche Tätigkeit
- mindestens 150 k angelegt in Gold und Silber
- eine kleine Rente ist demnächst in Sicht (bei mir 350 € ab 60, 700 € ab 65).

Die restliche Zeit mache ich Urlaub, sitze im Garten oder fahre durch die Lande.
Möglich wurde der Spaß, weil ich meine bescheidene Altersvorsorge 2005 in Gold angelegt habe und mich vor kurzem entschuldet habe.
Kann jeder nachmachen, in meiner Umgebung hat nur einer halbherzig den Sprung geschafft, obwohl ich 2005 einer ganzen Reihe von Bekannten gesagt habe, unbedingt Gold zu kaufen. Jetzt stehen sie da und sagen, dass haben wir aber vorher nicht gewusst. Reich bin ich nicht, aber arbeiten muss ich auch nicht mehr so richtig.

Die meisten Leute würden das nicht schaffen, weil sie a) nicht mit Geld umgehen können, wenn sie es haben und b) nicht investieren können.


Neu 2010-08-16:

[12:45] LV, Riester & co: Den Deutschen droht der nächste Rentenschock

Die Versicherungen konnten glaubhaft machen, dass diese Form der Altersvorsorge sicher sei. Heute schlummern in deutschen Schubladen und Aktenordnern fast 100 Millionen Lebenspolicen mit einer Versicherungssumme von sagenhaften 2,5 Billionen Euro. Nun folgt der nächste Rentenschock. Mit jedem neuen Kontoauszug, den die Assekuranzen verschicken, bekommen die Kunden schwarz auf weiß: Auch hier sind die einst in Aussicht gestellten Rentensummen alles andere als sicher.

Leute, schreibt diese Billionen ab. Sie stecken in PIGS-Papieren, meist Anleihen verschiedenster Art.

Leserkommentar-DE: Nun steh ich da, ich armer Tropf,- hätt ich doch WE schon früher zugehört, der wusste das, ganz ohne Glaskugel.

Noch kann man raus.

PS: es ist ein absoluter Wahnsinn, mehr als das halbe Volksvermögen in eine Anlageform zu stecken, die total undurchsichtig ist, von einer MBA-Affenherde verwaltet wird und aus der man nur schwer raus kann. Nur der "aktive Vertrieb" durch Provisionsgeier machte es möglich. 1923 hat man nach 20 Jahren Einzahlung den Gegenwert von einem Laib Brot wieder herausbekommen. Diesesmal wird es ähnlich werden.

Nationalhymne des Schafvolkes: Günter Grünwald - Idiotenlied

[13:45] Doppelt abkassiert: Abkassiert mit Fondspolicen
 

[12:15] Nur für Banken und Vermittler: Ist Fondssparen noch rentabel?

Die Banken wollen nicht nur Neukunden fürs Fondssparen gewinnen. Doch ist das immer die beste Anlagewahl? Biallo.at sagt Ihnen, mit welchen Kosten und Extraspesen Sparer rechnen müssen.

Die Vermittler kassieren die Provision gleich beim Abschluss, das Risiko bleibt beim Anleger.

[13:00] Leserkommentar-DE - hierzu ein kleine Anekdote während meiner Zeit als "Controller" bei einer kleinen Kapitalanlagegesellschaft:

Bei meinen Kontrollaufgaben hinsichtlich der Performance mehrerer Spezialfonds für institutionelle Anleger
in dieser Gesellschaft fiel mir bei einem Fonds auf, dass der Fonds im Jahresverlauf in manchen Monaten
zu einem bestimmten Zeitpunkt schlagartig einen Wertverlust von ca. 5% aufwies. Nachfragen bei der
Geschäftsführung ergaben, dass der Fonds "nach oben wertgesichert" sei und zwar in der Form, dass bei Unterschreiten
(sie lesen richtig) eines bestimmten Aktienmarktniveaus die Reissleine bei den dahinterstehenden Derivaten gezogen würde.
Aus dieser Konstruktion heraus würde dann ein Verlust realisiert. Das heisst nichts anderes als das man über
Derivate extra long gegangen war und irgendwann mussten bei fallenden Kurse die Verluste realisiert werden.
Wichtig war das Niveau der Eindeckung und wenn es nur einmal im Monatsverlauf erreicht wurde schnappte die Falle zu.

Auf meine Frage nach der Funktion dieser "nach oben gerichteten Wertsicherung" und eventuellen Verlusten bei
fallenden Kursen in Bezug auf die Performance des Fonds wurde mir mitgeteilt, dass die Performance des
Fonds eigentlich nicht so wichtig sei, wichtig sei die "PRODUKTIDEE"!

So muß man also die Funktion dieser "Papierprodukte" sehen. Es geht primär nicht um eine wertsteigernde
Geldanlage für den Kunden. Es geht um die "Produktidee"! Also um das optimale Abschöpfen der Wertschöpfungs-
kette eines Finanzprodukts, egal ob das ein Investmentfonds oder ein Zertifikat ist. Und Möglichkeiten derer, gibt es viele
und wenn es sie nicht gibt, werden sie in das Produkt hineinkonstruiert.

Übrigens, das kann bei einer physischen Unze Gold oder Silber die man in Händen hält nicht passieren.

Die Kundenschafe sind uninteressant.


Neu 2010-08-15:

[9:45] Leserzuschrift-AT - Papierscheiss:

Seit einiger Zeit fällt mir auf, dass die Leute mit Papierwerten aller Art reich werden wollen anstatt produktiv und Werte schöpfend zu arbeiten. Dieser Papierramsch wird einem dann als "Produkt!!!!" verkauft. Bei solchen Angeboten bin ich dann immer total ausgerastet, da ein Produkt eine Ware oder Gegenstand, etc. darstellt. Welche absolute Dekadenz und Verschmähung, einen Papierscheiss mit einem Erzeugnis, wo menschlich geistige und schöpferische Leistung dahintersteckt zu vergleichen. Sind diese Erscheinungen in den Kontratief - Spätherbst oder Kontratief - Winter eizureihen ?

Die Kreatoren und Verkäufer dieser "Papierprodukte" werden über Provisionen schon reich, oder leben zumindstet gut davon. Der Käufer wird selten reich, trägt aber das gesamte Risiko. Daher nennt man es auch "Finanz-Retail-Produkte" - für den Endkonsumenten, das Schaf.
 

[9:30] Leserzuschrift-DE - von Sparer-Schafen und Spar-Bienen:

Gerne werden die unwissenden Lohnsklaven mit Schafen verglichen. Gestern beim Rasenmähen kam mir der Gedanke, dass es im Tierreich vielleicht noch etwas gibt, was noch besser passt. Jeder kennt die Tierchen, die fleißig auf der Wiese bienen und die Pollen sammeln und dabei dafür sorgen, dass überhaupt irgend etwas wächst. Daraus machen andere den Honig. Nicht das, was sie sammelt, darf die kleine Biene behalten, sondern nur das, was die Königin (das Management) ihr zuteilt. Macht aber nichts erklärt man ihr. Einen Anteil am Honig wird sie erhalten, nur fleißig weitersammeln, der Winter (das Alter) naht, und da will man doch wohl versorgt sein.

Nun kommt der böse Rasenmäher - ich meine die große Wirtschaftskrise - und die Wiese (die klassische Wirtschaft mit ihren sklavenhalterischen Beschäftigungsmehtoden) wird abgemäht. Nun ist es aus mit dem Sammeln. Macht aber nichts, denn noch sind ja die Anteile am Honig (Aktien, Rente, Riesterrente, Erspartes) da, erklärt man der Biene.

Nur dummerweise kommen nun die Imker (die Politiker) und klauen der Biene ohne jede Gewissensbisse den gesammten Honig. Die Hyperinflation/Währungsreform kennt kein Erbarmen. Oder vielleicht doch? Ein klein bißchen Zuckerwasser als Ersatz für den geklauten Honig, schließlich sind wir Imker ja doch so was von human. Und wenn das der armen Biene nicht reicht, dann darf sie ableben - bitte möglichst sozialverträglich, denn in den nächsten Frühling (Kondratieffzyklus) starten wir mit einem Bruchteil an Lohnsklaven, diejenigen die wir dann brauchen werden, wenn es wieder wärmer wird, werden wir uns schon zu ziehen verstehen.

Oh, arme, kleine aber auch dumme Biene, hättest Du doch nur Deine Pollen gleich in Honig eingetauscht und sicher verwahrt. Denn dieser glänzt goldig, ist haltbar und nahe unbegrenzt lagerfähig.

Bis vor ca. 25 Jahren gab es in Österreich eine Sparkasse: Erste Österreichische Sparkasse, deren offizielles Logo war die Biene. Inzwischen ist daraus die Erste Bank geworden, einer der berüchtigten Ostbanken in Österreich. Anfang 2009 wäre mit der Ostkrise der Imker schon fast gekommen und hätte sich den "Honig" = die Spareinlagen geholt.


Neu 2010-08-12:

[19:00] Ausländische Lohnsklaven nicht erwünscht: Als Jugendlicher auswandern? Sinnlos!

Im europäischen Vergleich haben es junge Deutsche, trotz des starken Anstiegs der Erwerbslosenquote, noch gut. In vielen Ländern, darunter Großbritannien, Frankreich und Griechenland, kämpfen Jugendliche oftmals um die blanke Existenz. Einige ernüchternde Beispiele.

Dabei hat die Depression erst begonnen. Jedes Land hat zu viele eigene Arbeitslose, besonders in der Jugend und will nicht noch mehr. Bald werden die zwangsweisen Repartrierungen ausländischer Arbeitskräfte und besonders Arbeitsloser kommen, EU hin oder her. Die eigenen Wähler werden es fordern und bekommen.

Wer im Ausland einen Job finden will, kann das in Zukunft vergessen, da die Zustände am Arbeitsmarkt überall ähnlich düster sein und sicher verschlimmern werden. Auswandern kann nur, wer sich selbst an anderen Quellen erhalten kann.


Neu 2010-08-11:

[11:15] Wenn ein Skandal hochgeht, kommen die Prozesse: Madoff-Nutznießer bestehen auf ihr "verdientes" Geld

Ein Richter hatte im März dem Bernard-Madoff-Treuhänder Irving Picard Rückendeckung gegeben. Er sprach den Nutznießern ihre Gewinne ab, um mit dem Geld die anderen Anleger für deren Verluste zu entschädigen. Die Anwälte der Investorengruppe gingen nun mit einer Eingabe vor dem Berufungsgericht in Manhattan gegen die Entscheidung vor.

Das muss man genau durchlesen: was hier ein US-Gericht versucht, ist allen jenen ihr Geld wegzunehmen, die den Madoff-Schwindel rechtzeitig bemerkt haben und ausgestiegen sind. Das heisst im Umkehrschluss: kein Kapital, das in einem Fond investiert und wieder abgezogen wurde, ist sicher. Könnte überall passieren, nicht nur in den USA.

Leserkommentar-AT: Mit der richtigen Portion EM im sicheren (physischen Besitz) kann man sogar darüber herzlich lachen, worüber andere wohl massig Tränen vergießen ....


Neu 2010-08-10:

[10:00] Leserzuschrift-DE - Wer sind die Schafe?

Wer sind die Schafe? Es wurden im ersten Halbjahr 2010 5,9 Milliarden € in Rentenfonds und 2,3 Milliarden in offenen Immobilienfonds investiert obwohl die meisten offenen Fonds wegen der schlechten Marktlage vorübergehend geschlossen wurden. Bei den Rentenfonds dürfte ein sich abzeichnender Crash der Anleihemärkte ebenfalls für höchstes Risiko stehen. Was passiert hier? Villeicht gibt es ja nachvollziehbare Erklärungen?
Für plausible Erklärungen wäre ich dankbar.

Hier sieht man die Schafe bei der Vorbereitung zu ihrer Schur. Mit beiden Anlageformen kann man nur verlieren. Gekauft wird, was die Provisionsgeier empfehlen oder verkaufen müssen.

Nachdem man den Sparern ihre Scheinvermögen noch nicht offiziell gestrichen hat, laufen sehr viele Leute mit viel Geld, aber null Ahnung von Investments herum. Diesen kann man alles verkaufen. In den Banken gibt es wöchentliche Pläne dafür, was zu verkaufen ist. Von den "Anlageberatern" der Pyramidensystem wollen wir lieber gar nicht reden.

PS: nach Crash und Währungsreform wird das übriggebliebene Geld bei denen sein, die sich auskennen und die unabhängig entscheiden können - dort wo es hingehört.

Hier ist auch so ein Loch, wo das Sparergeld massenhaft verschwinden wird: Lebensversicherer umgarnen Sparer – und verprellen Altkunden

Warum wohl wollen die Versicherungen unbedingt diese Einmalbeiträge? weil sie dringend Geld zur Verlustabdeckung brauchen - Löcherstopfen.


Neu 2010-08-09:

[19:00] Leserzuschrift - Bücher von Robert Kiyosaki:

Ich habe neulich in Bücher Rober Kiyosaki und dem Investment Punk investert. Sehr lohnenswert und man macht schon beim Kauf Gewinn. Herrlich zu lesen, doch beim Investment Punk werden die Schafe wohl abblocken, da treffend und hart die Schafe angesprochen werden! Als ob jemand ständig den Kopf nimmt und einen in die Scheiße drückt, die man unterschrieben hat. Ein Muss zum aufwachen und vielleicht noch den Schaden zu begrenzen.

Kiyosaki schreibt sehr gut, sodass es jedes Schaf verstehen sollte. Aber die Welt des "Sophisticated Investors" ist mental sehr weit weg von den Schafen.
 

[11:30] Wenn Sachversicherer pleite gehen: 50 000 Autofahrer verlieren Versicherungsschutz

Autofahrer mit Verträgen der Internetversicherer Ineas und Ladycaronline sind ab 1. September ohne Versicherungsschutz. In Deutschland sind davon 50 000 Kunden betroffen, berichtet Stiftung Warentest. Betroffene sollten sich schnellstmöglich um Abschluss eines neuen Vertrags kümmern.

Viele Versicherer werden noch untergehen. Bei Autoversicherungen ist es noch relativ harmlos. Aber langlaufenden Verträgen, wie Berufsunfähigkeitsversicherungen mit einer Art "Ansparkomponente" ist es kritischer. Niemand kann sicher sein, dass eine solche Versicherung auch noch in 20 oder 30 Jahren zahlen kann. Anspar-Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen sollte man sowieso meiden.
 

[7:00] Weil sie Promi-Schafe sind: Warum es so viele Pleite-Promis gibt

Viele Stars gehen trotz eines Millionenverdienstes pleite. Für den Ruin machen sie gerne ihren Anlageberater verantwortlich. Dabei begehen die Promis die gleichen Fehler wie Normalverbraucher: Sie beschäftigen sich zu wenig mit ihren Finanzen - und sind auch noch gierig.

Sie haben nur ein höheres Einkommen und meist einen massiven Hang zum Luxus. Investoren sind sie sicher keine. Mit Geld können sie vermutlich noch weniger umgehen als "Otto-Normalschaf".

[10:00] Leserkommentar: "Otto-Normalschaf" !!! Der ist Super !!!

Die Promis sind dann die Superschafe.

[11:30] Leserkommentar-DE: Weil sie Promi-Schafe sind

Das Wichtigste in Sachen Finanzen, Geldanlage und Investment ist, dass man sich selbst darum kümmert, sich selbst genau informiert und auch selbst investiert. Ich habe selbst 10 Jahre sog. Vermögensberatern vertraut. Dies war einer meiner größten Fehler, die ich je begangen habe. Ich habe nämlich in all den Jahren immer weniger Geld herausbekommen als ich ursprünglich investiert hatte. Seit ich diese Berater hinausgeworfen habe und mich um meine Anlagen selbst kümmere, verdiene ich gutes Geld mit meinem Kaptial. Diese ganzen Vermögensberater verkaufen einem nämlich nicht die optimale Anlagemöglichkeit, sonderen nur die Möglichkeit zum eigenen besten Boni für den Berater. Was mit den Kundeneinlagen passiert ist diesen Leuten letztlich egal. Das sollte jeder Anleger wissen, der sich in diese Hände begibt. Dank physischem EM muss ich mir heute keine großen Sorgen mehr machen, dass mein Vermögen den Bach runter geht. Und mein Kapital arbeitet für mich und nicht für den Boni des Anlageberaters.

So ist es: diese Berater sind nur an der eigenen Provision interessiert. An den "Promis" hängen ganze Trauben von diesen Typen. Jeder Profi-Fussballer hat seinen persönlichen Geldvernichter. Danach kommen gleich die Ärzte, die auch gnadenlos abgezockt werden - weil sie viel verdienen, aber von Geld eigentlich nichts verstehen wollen (sie sind ja "Heilkünstler").


Neu 2010-08-06:

[8:45] Leserfrage-DE - wie in Agrarrohstoffe investieren:

ich habe Ihr Interview für biallo.at gelesen.

Welche Möglichkeiten habe ich als Kleinanleger sinnvoll und einigermaßen krisensicher in Agrarrohstoffe zu investieren - neben Gold und Silber selbstverständlich?

Für den Kleinanleger gibt es praktisch gar keine Möglichkeit, dort zu investieren, da er weder die Möglichkeit hat, wirkliche Investments zu machen (Bauernhöfe kaufen, Beteiligungen eingehen), noch das Know How besitzt. Es macht auch wenig Sinn, etwa Weizen zu lagern, wenn man nicht die Lagerflächen und die nötigen Kenntnisse dazu hat. Von "Investment-Angeboten" in diesem Sektor ist wie immer abzuraten, da hier nur die Vermittler kassieren.

Neu 2010-08-04:

[12:00] Leserzuschrift-DE - Wer will da noch Vermieter sein?

Letzten Monat gab es eine Fülle von Gerichtsurteilen - alle zulasten der Vermieter und zugunsten der Mieter. Mieter sind genauso eine geschützte Gruppe wie Hartz IV-Empfänger, vor allem, wenn sie beides zugleich sind:

- Räumt der Vermieter wegen Zahlungsrückstands des Mieters eigenmächtig die Wohnung, haftet er, wenn Sachen des Mieter abhanden kommen, mehr noch: Er muss im Prozess beweisen, dass die abhanden gekommenen Sachen weniger Wert waren als der Mieter behauptet! (BGH v. 14.07.2010).

- Der Vermieter haftet für Abfallentsorgungsgebühren des Mieters, egal ob der Vermieter eine Eigentumswohnung oder ein Haus vermietet. In einem Fall war der Mieter eine Familie auf Hartz IV, welche die Abfallgebühren nicht zahlen konnten (VG Koblenz vom 24.06.2010).

Also wer hier in Deutschland noch vermietet, dem ist nicht mehr zu helfen.

Dazu kommen noch so grausliche Sachen wie die "Zwangsvollstreckungsunterwerfung", die auch Vermieter für den Kredit auf der Immobilie unterschreiben müssen - ausser die ganz Grossen.

Also muss es wohl das vermeintliche Prestige des "Hausherrn" sein.

[12:30] Leserkommentar-DE - wann ist diese Mieterbegünstigung entstanden?

......zur Erinnerung, wann wurden die tiefgreifensten Erleichterungen für die breite Masse, auch Mieter, eingeführt?
Na?--- Klar nach 1933, unter den Nazis. Da hatten Vermieter auch nichts zu lachen. Gehört zu 'Brot und Spiele-Taktik'.....

Auch Diktatoren geben sich populistisch. Das Eigentum ist ihnen ohnehin egal.


Neu 2010-08-01:

[20:00] Der Platin-Investor - Tschechenkrone als Rettung?

- Ich empfehle niemandem CZK als Investment, das gegen Systemzerfall oder EUR- Kurssturz schützt. Da ist EM und ein Wenig CHF unvergleichlich besser, auch weil die CNB kaum Gold hat.

- Ich rechne persönlich (auch weil nicht betroffen, dahr nicht nachforschend) nicht mit einer Währungsreform mit Haircut in DE zu einem Zeitpunkt vor Ende 2010 und eigentlich auch dann zuerst mit einer Rückumstellung ohne Haircut (ich täte einen Upcut 3 DEM:1 EUR bei Einzug von 1 DEM machen à la Roosevelt) und das das Grauen in Raten (die DE- liten mögen Grauen in Raten)

Für alle, die sich für das Thema aber interessieren, hier ein Hinweis zu einem Frühindikator für das AUSEINANDERBRCHEN des EUR (nicht für seinen Sturz), also zur "DEM 2. Klasse", der CZK die ohne Manipulation als DE- Werkbank von 1990 bis zum EUR den Wechselkurs zur DEM immer konstant hielt (und dabei netto exportierte):

Die CZK ist in den letzten Tagen unerklärlich stark und grundlos gestiegen (Anlage). Für Fluchtgeld von Finanzeliten, Total Return Investoren, Smart Money, Big Money ist die CZK völlig uninteressant. Für Industrieliten aber nicht, die wollen mit Teilen von Geldern Kurskongruenz zur DEM, die der CHF nicht bieten kann.

DE wird von Industrieeliten regiert. Die müssten eine Währungsumstellung vorher kennen und würden mit Teilen von Firmengeld CZK kaufen (privat sicher nicht, wozu auch). Jemand tut das derzeit. Das ist eine Zutat unter vielen, ein Frühindikator von vielen (der im Mai nichts anzeigte, jetzt schon- eben der ZERFALLSindikator).

Mehr weiß ich nicht, ich werde übr den Frühindikator aber weiter berichten zur Verwendung derer, die es interessiert.
 

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